Der Umsatz des stationären Sortimentsbuchhandels ist im Juli gegenüber dem Vorjahr um 4,2 Prozent zurückgegangen. Das ist das Ergebnis des Umsatztests, den Langendorfs Dienst monatlich bei rund 60 Buchhandlungen aller Regionen und Betriebsgrößen durchführt.
Das Bargeschäft ließ im Juli um 1,6 Prozent nach, die Kundenzahl um 2,6 Prozent. „Das sind sogar ganz gute Werte angesichts der Tatsache, dass ein Verkaufstag weniger verfügbar war als im vorigen Jahr“, kommentiert LD-Herausgeber Boris Langendorf. Dass der fehlende Tag auch ein Büroarbeitstag war, ist nur ein Teil der Erklärung für die 8,7 Prozent Minus im Rechnungsgeschäft: Hauptsächlich sind es zeitliche Verschiebungen im Schulbuch gewesen, die aber im August für Mehrumsatz sorgen könnten. Nach der schwachen Juli-Entwicklung beträgt der Rückstand des Buchhandelsumsatzes im bisherigen Jahresverlauf gegenüber dem Vorjahr jetzt 1,2 Prozent.