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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und die beste Kleist-Biografie

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Longerichs Goebbels-Biografie ist ein großer Wurf und Chinua Achebe wird 80

Frankfurter Rundschau

„Gegen die Durchökonomisierung“: Christoph Ruf Reportagen aus einem politischen Milieu, das sich links verhält, sind meinungsstark (C.H.Beck)

Der Maler Cy Twombly ist tot. Er haben den Betrachter nie durch bloßen Affekt verführen wollen, wird er geehrt. Verlegerisch betreut wurde er bei Schirmer/Mosel.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Was blieb, das war die Wahrheit des Gefühls“: Günter Blamberger hat die beste der zahlreichen Kleist-Biographien geschrieben. Er beschreibt den Dichter als unermüdlichen Schmied von Lebensplänen. Die Biographie ist so klug, dass einem andere Bücher über Kleist schlagartig wenn nicht dumm, so doch fahrlässig erscheinen.
Günter Blamberger: Heinrich von Kleist. Biographie (S. Fischer)

„Vom Häuten der Seefledermaus“: Volker Harry Altwasser erzählt die Geschichte einer zutiefst traurigen Kindheit in der DDR und nennt sein Buch einen „Abwrackroman“ – ein bitterer Euphemismus für den Wunsch nach der kompletten Entsorgung einer Biographie.
Volker Harry Altwasser: Letztes Schweigen (Matthes & Seitz)

„Die Lücken des Gutachtens“: Thilo Sarrazin über die Unterschiede in den Integrationserfolgen zwischen Muslimen und anderen Migranten im Jahresgutachten 2011 des Sachverständigenrats für Migration.

„Vom Lüpfen und Gelüpftwerden“: Über Sibylle Lewitscharoffs Frankfurter Poetikvorlesungen unter dem Titel Vom Guten, Wahren, Schönen

Süddeutsche Zeitung

Prestel-Verleger Jürgen Tesch wird zu seinem 70. Geburtstag gratuliert. Zu seinen Leistungen gehöre die Etablierung der Architekturabteilung im Verlag und die Reihe Prestel Museumsführer. Er brachte zahlreiche Kunstbücher auf die Kunstbuch-Bestsellerlisten und war der Erfinder der Internationalisierung. Mit der Edition Jürgen Tesch setzt er immer noch Maßstäbe. Hier [mehr…].

„Ich trank viel und küsste alle Mädchen und Frauen“: Das Zitat stammt von Erich Mühsam, dessen Tagebücher nun vollständig beim Verbrecher Verlag] ediert sind. Der erste Band liest sich schon wie ein Roman aus dem Münchener Nachtleben, wird gelobt.

„Ich werde meine Blätter nicht mit Tinte tränken“: In seinem frühen Roman Travestie erzählt der rumänische Autor Mircea Cartarescu von der Höllenfahrt eines Hermaphroditen.

Die Welt

Martin Walser kann sich vorstellen, Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen.

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