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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und zum Tode von Jost Nolte

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und – was es sehr selten gibt – ein Buchevent (Bud Spencers Besuch in Leipzig, siehe Abb.) schafft es gar auf die Titelseite der Leipziger Volkszeitung

Frankfurter Rundschau

Ein Gespräch mit Alexander Kluge (Das Bohren harter Bretter, Suhrkamp) über Politik und Wirklichkeit.

„Wir sind im Blut gewandert“: Über „Jugoslawiens großen Literaturklassiker“ Milos Crnjanski und seine Kriegsaufzeichnungen Ithaka und Kommentare sowie seinen Roman Tagebuch über Carnojevic (beide bei Suhrkamp) und seine Gedichte (Ithaka) beim Leipziger Literaturverlag.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Die Glocke des Speisewagenkellners“: Abgedruckt wird die Dankrede für den Heinrich-Mann Preis von Marie-Luise Scherer.

Vorgestellt werden die KINDER-UND JUGENDBÜCHER:

Chicken Dance von Jacques Couvillon (Bloomsbury), laut Rainer Moritz “ein so trauriger wie witziger Pubertätsroman”.

Morton Rhue Fame Junkies (Ravensburger) über “Sehnsüchte amerikanischer Teenager”.

Juma Kliebenstein Speed-Dating mit Papa, eine „flott geschriebene Seifenoper“ (Oetinger).

Unter NEUE SACHBÜCHER wird gelobt Douglas Couplands „spielerische Biografie“ des „Medientheoretikers und Popstars“ Marshall McLuhan (Tropen).

Im Literaturteil:

„Noch einmal prassen vor dem Crash“: Gemeint ist Thomas Wolfes Buch aus seinem Nachlass Die Party bei den Jacks (Manesse).

„Die doppelte Wahrheit“: Über Gedanken über das Schreiben von Bernhard Schlink, seine gesammelten Poetik-Vorlesungen (Diogenes).

„Er hat den Algorithmus, wo jeder mitmuss“: Gemeint ist die Biografie von Heinz Puknus / Norbert Göttler über Rolf Hochhuth, die ihm „endlich Gerechtigkeit widerfahren“ lässt (Herbert Utz Verlag).

Die Welt

Bestürzt stoßen wir auf einen Nachruf auf Jost Nolte, der am 24. Juni im Alter von 83 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalles gestorben ist. Gern haben wir seinen Blog mit „Randbemerkungen“ verfolgt, der seit Ende Mai „wg. Unpässlichkeiten des Autors“ geschlossen ist, aber im Netz bleibt, wie Jost Nolte dort verspricht.

Die Bücher in der Beilage hatten wir schon vorgestern gemeldet [mehr…].

Süddeutsche Zeitung

Michael Kleeberg über Ernest Hemingway, der vor fünfzig Jahren starb.

Und über Jörg Zippricks „kenntnisreiches Enthüllungsbuch In Teufelsküche. Ein Reasurantkritiker packt aus (Eichborn).

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