
Hier finden Sie die Bücher, die morgen in der ZEIT und im Freitag besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.
Zeit
Einen großen Bericht nimmt Harumis japanische Küche von Harumi Kurihara bei Dorling Kindersley ein, das Die Zeit sogar mit einem Fotoshooting begleitet hat.
Hamburger Understatement, das zu zitieren: „Jeder tote Preuße ist ein Happy End“: „Eigentlich wollte ich über Léon Bloy schimpfen, aber seine Geschichten aus Blutschweiß haben mich tagelang umgetrieben“, so Clemens Setz über das Matthes & Seitz-Buch.
„Sehnsucht entziffern, Sommer beschwören“: Der Romanist Hans Ulrich Gumbrecht fordert eine neue, „stimmungsorientierte“ Literaturwissenschaft, fasst Steffen Martus das Buch Stimmungen lesen. Über eine verdeckte Wirklichkeit der Literatur bei Hanser in einem Satz zusammen.
„Die heilige Messe des Lesens“: In Orkus erzählt Gerhard Roth, wie er Schriftsteller wurde. Entstanden sei die Beinahe-Autobiografie eines erstaunlichen Autors, so Ulrich Greiner über das Buch aus dem Verlag S. Fischer.
Die Taschenbuch-Empfehlung geht an Wien bei Fischer, herausgegeben von Jürgen Hosemann und Bettina Wörgötter. Eingestimmt wird der Leser mit der Überschrift „Wien, du kalte Hure“ und der Aussage, das Buch enthalte einen literarischen Streifzug „von geradezu bestürzender Aktualität“.
Unter „Ich pfeife auf Amerika“ geht es um einen General ohne Rücksicht: Die neue Siedler-Biografie Erich Ludendorffs, der den Ersten Weltkrieg brutalisierte hat sich Volker Ullrich angesehen. Titel: Ludendorff. Diktator im Ersten Weltkrieg
Das zitierte Gedicht heißt „Kirschen und Erdbeeren“ und kommt aus dem Buch Seit ich am Meer bin von Hans-Eckardt Wenzel, Matrosenblau Verlag
Die Redaktionsempfehlung gilt Was junge Menschen wirklich machen von Anne Kunze und Katrin Zeug bei Rowohlt unter dem Aspekt „Geheimnis Jugend“ (ab 18).
Der Freitag
Wer war Silvio B.? – Der Mann, der Italien ruinierte: Eine Analyse des Phänomens Silvio Berlusconi und der Versuch, die Postdemokratie zu verstehen. Ein Literaturbericht
Zwischen den Identitäten: Sayed Kashua ist ein palästinensischer Israeli – der Umgang mit einer doppelten Identität ist auch das Thema seines jüngsten Romans Zweite Person Singular (Berlin Verlag): http://www.freitag.de/kultur/1123-zwischen-den-identit-ten.