Home > Auszeichnungen > Der Luchs im Mai geht an Anne-Laure Bondoux

Der Luchs im Mai geht an Anne-Laure Bondoux

Der Luchs-Preis des Monats Mai geht an die französische Autorin Anne-Laure Bondoux für ihren Roman „Die Zeit der Wunder“ (Carlsen). Es ist die Geschichte eines Jungen, der aus den Kriegswirren des Kaukasus nach Frankreich flieht.

Koumaïl heißt er, oder Blaise Fortune, denn seine Begleiterin Gloria versucht, ihn als französischen Staatsbürger auszugeben. „Man darf mit Monsieur Blaise – oder besser doch Koumaïl? – weinen, wenn er endlich erkennt, was und wer eine Mutter ist“, meint Birgit
Dankert
, Jurymitglied des Luchs. Die 1971 geborene Kinder- und Jugendbuch-Autorin Anne-Laure Bondoux hingegen müsse man bewundern. Ihr und ihrer Übersetzerin Maja von Vogel gelinge es, „die Gefühle von Blaise und Gloria zum Mittelpunkt und zum Erklärungsmuster eines politischen Dramas zu machen.“

Der Luchs-Preis für Kinder- und Jugendliteratur wird jeden Monat von der ZEIT und Radio Bremen vergeben. Aus den zwölf Monatssiegern wird im November der Jahresluchs gewählt. Jurymitglieder sind Karsten Binder, Birgit Dankert, Hartmut El Kurdi und ZEIT-Redakteurin Susanne Gaschke.

Am 12. Mai, 15.20 Uhr, stellte Radio Bremen das Buch vor, Redaktion: Libuse Cerna. Das Gespräch zum Buch ist im Internet abrufbar unter www.radiobremen.de/funkhauseuropa.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert