
Heinrich Steinfest, Theiss-GF Volker Hühn
Rund 50 Buchhändlerinnen und Buchhändler sind am gestrigen Mittwochabend der Einladung des Konrad Theiss Verlags ins Literaturhaus Stuttgart gefolgt – zur Vorpremiere des Kriminalromans „Wo die Löwen weinen“ – der ersten literarischen Auseinandersetzung mit „Stuttgart 21“.
Zwei Stunden lang bezog Autor Heinrich Steinfest klar Stellung zum umstrittenen Bahnprojekt: „Dies ist ein Roman über das Vorhaben, eine Stadt zu ermorden. Nie erschien mir die Form des Kriminalromans passender, zwingender, befreiender.“
Am Ende des überaus kurzweiligen Abends, nachdem Steinfest verraten hatte, warum er Kassel so schön findet, dass Kepler der reinkarnierte Buchhund Lauscher ist und der Buchtitel nichts mit dem baden-württembergischen Wappen zu tun hat, gab der Autor noch sein Gesangstalent zu besten. „Ich bade in Steinfests Sprache!“ schwärmte denn auch Juliane Hansen, Geschäftsführerin der Buchhandlung Undercover, über „Wo die Löwen weinen“, den erste Stimmen bereits als den besten „Steinfest-Krimi“ bejubeln.






