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Aigner in Ludwigsburg schrumpft

Die Ludwigsburger Traditionsbuchhandlung Aigner verkleinert sich. „Mit eingezogenem Bauch gehts weiter“, sagte Hermann Aigner, mit 79 Jahren Seniorchef der Buchhandlung der Bietigheimer Zeitung und beendet damit Spekulationen, die alteingesessene Ludwigsburger Buchhändler-Familie würde ganz die Segel streichen.

Die wirtschaftliche Krise konnte auch mit einer Filiale von „Zweitausendeins“ im Oktober 2008 im Obergeschoss des Stammgebäudes in der Ludwigsburger Arsenalstraße nicht bewältigt werden. Ende Juni letzten Jahres war allen Mitarbeitern gekündigt worden, die Kornwestheimer Filiale wurde aufgegeben und wird von bisherigen Mitarbeitern weiterbetrieben.

Sohn Peter Aigner (48), der die Betriebsleitung inne hat, will nach Angaben des Blattes möglichst bald, unter Umständen schon im Februar, das Untergeschoss (rund 150 Quadratmeter) aufgeben. Stattdessen soll dort ein Bertelsmann-Buchclub einziehen, betrieben von Aigner als Franchise-Nehmer. Noch seien die Verträge aber nicht hundertprozentig unter Dach und Fach, doch Vater und Sohn Aigner sind zuversichtlich, dass die Verhandlungen zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden können.

Die -Buchhandlung wird sich nach der Umstrukturierung nur noch über zwei Stockwerke, das Erdgeschoss und das Obergeschoss, erstrecken (800 bis 900 Quadratmeter). Man werde dort enger zusammenrücken, so Hermann Aigner. Der Abholbereich werde sich künftig neben einer Zentralkasse befinden. Ausbauen will Peter Aigner den sogenannten „Non-Book-Bereich. Das Fachpersonal der Buchhandlung wird parallel dazu von jetzt 17 auf maximal zehn Mitarbeiter reduziert.

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