
Hier finden Sie die Bücher, die morgen in der ZEIT und im Freitag besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.
Zeit
„Ein Blick in den Kopf“: Hans Magnus Enzensbergers Meine Lieblings-Flops ist furioser Doppelschlag. Ein Buch über seine größten Flops und eines über die wilden Funken seines Denkens, (Suhrkamp)
„In der Mitte des Geredes“: Die Literaturkritikerin Katharina Döbler debütiert mit einem Roman (Die Stille nach dem Gesang) über die verlorenen Illusionen des westdeutschen Geistesadels, (Galiani).
Das Gedicht heißt Die Rügenlüge und ist von Christian Golusda aus Sturm und Tang. Fünfundfünfzig Reisegedichte von Elsemarie Maletzke und Christian Golusda (weissbooks).
Die Redaktion rät zu: Karl May unplugged von Benedikt Erenz in Wenn du absolut nach Amerika willst, so gehe in Gottesnamen!, Limmat.
„Fliehendes Pferd am Airport“: Mit seinem Roman Die Wahrheit über Marie schließt der belgische Autor Jean-Philippe Toussaint seine magisch-melancholische Trilogie einer Liebesneurose ab (FVA).
„Wo der Heilige Geist auf Erden wohnt“: Die Geschichte der christlichen Erinnerungsorte in Erinnerungsorte des Christentums, die Ch. Markschies und H. Wolf herausgegeben haben, führt uns in die Tiefen des christlichen Gedächtnisses (C. H. Beck).
Die Rezension des Kriminalromans fällt auf Joe R. Lansdales Kahlschlag (Golkonda Verlag), der einen Wirbelsturm um Öl, Macht und Ehre entfacht.
„Denkarbeit am Kunstwerk“: Aby Warburgs Schriften gibt es endlich in einer Werkausgabe. Aufsätze, Erinnerungen, sogar kleine Notizen finden sich in Werke in einem Band herausgegeben und kommentiert von Martin Treml, Sigrid Weigel und Perdita Ladwig bei Suhrkamp
Und noch mal Warburg: „Die Bilderreisenden“ heißt es über eine Rezension zu Mit Bing in Rom, Neapel, Capri und Italien von Aby Warburg und »College Bing«, die sich auf Exkursion nach Italien begeben und ein ungewöhnliches Tagebuch mitgebracht haben (Corso).
Eine ganze Seite (in Zeitläufte) von Christoph Dieckmann über das „epochales Buch“ Die geheime Geschichte der Digedags. Die Publikations- und Zensurgeschichte des „Mosaik“ von Hannes Hegen. Verfasst hat es der Leipziger Verleger Mark Lehmstedt. „Mosaikern verschlägt dieses detektivisch recherchierte Werk der Liebe den Atem. Ungeweihten bietet Lehmstedts Opus eine brillante Kulturhistorie der DDR.“ Und: Die erste Auflage war in kürzester Zeit vergriffen, am Freitag kommt die zweite in den Handel – und auch von dieser ist die Hälfte im Prinzip schon wieder weg…
Freitag
Erhard Schütz: „Schwarzes Revier mit viel Asphalt. Der Reporter Heinrich Hauser raste in den zwanziger Jahren mit Kamera und Stift durch das Ruhrgebiet.“ Nun liegen bei Weidle zwei Neuauflagen aus seinem Werk vor: http://www.freitag.de/kultur/1050-schwarzes-revier-mit-viel-asphalt
Uta Baier „Effektvolle Plünderung. Bénédicte Savoys großartiges Buch über den Beutezug Napoleons ist jetzt endlich auf Deutsch erschienen (Böhlau)“: http://www.freitag.de/kultur/1050-effektvolle-pl-nderung
Florian Schmid „Mr. Darcy und die Zombies“. – Folgen eines „Mash-Ups“: Jane Austens Roman {Stolz und Vorurteil] wird von Untoten heimgesucht: http://www.freitag.de/kultur/1050-mr-darcy-und-die-zombies