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Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln im Rahmen der BUCH WIEN 10 an Armin Thurnher verliehen

Der mit 10.000 Euro dotierte Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln wurde im Rahmen der BUCH WIEN 10 an Armin Thurnher [mehr…]verliehen.

Der Preis wird gemeinsam vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und dem Fachverband Buch- und Medienwirtschaft jährlich an einen Autor verliehen, der sich in seinem Werk und durch sein Engagement für Toleranz gegenüber anderssprachigen und kulturell anders geprägten Nachbarn in herausragender Art und Weise eingesetzt hat und somit einen Beitrag zu einem friedlichen Miteinander in Europa geleistet hat.

Erstmals wurde der Preis 1990 an Milo Dor vergeben, weitere Preisträger waren Viktor Frankl, Inge Merkel, Kardinal Franz König, Gerhard Roth, Simon Wiesenthal, Hugo Portisch, H. C. Artmann, Christine Nöstlinger, Sir Peter Ustinov, Josef Haslinger, Karl-Markus Gauß, Ilse Aichinger, Konrad Paul Liessmann, Erich Hackl, Barbara Frischmuth, Klaus Wagenbach, Martin Pollack, Paul Lendvai und Erika Pluhar.

Armin Thurnher, 1949 in Bregenz geboren, ist Mitbegründer, Miteigentümer und Chefredakteur der Wiener Wochenzeitung Falter. Für seine Arbeit ist er bereits vielfach ausgezeichnet worden, u. a. mit dem Bruno-Kreisky- und dem Kurt-Vorhofer-Preis. Bei Zsolnay erschienen zuletzt: Das Trauma, ein Leben (1999), Heimniederlage (2000) und der Roman Der Übergänger (2009). Bei Kremayr & Scheriau erschien Leon Zelman. Ein Leben nach dem Überleben. Aufgezeichnet von Armin Thurnher (1995, erweiterte Neuauflage 2005); im Falter Verlag kam kürzlich das Kochbuch Thurnher auf Rezept (2010) heraus.

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