
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
Ein „großartiger Roman“ über den 11. September: Thomas Lehrs September. Fata Morgana (Hanser).
Thomas Schuler über Bertelsmann („…tritt für Transparenz ein. Doch wie transparent ist Bertelsmann selbst?“) – der Konzern feiert heute in Berlin sein 175jähriges Firmenjubiläum mit viel Prominenz.
Schlechte Presse für Carla Bruni: ein „Chamäleon im Elysée-Palast“. Behauptet ein Buch, das es, so weiß die Rundschau ganz sicher, in absehbarer Zeit nicht auf Deutsch geben wird. Konzentrieren wir uns also auf unsere eigenen Skandälchen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Kein Skandal“: skwa wundert sich über die Strategie von Aufbau, vor der Veröffentlichung von von HP Riegels Immendorff-Biographie voreilig Kapitel zu streichen, genau darüber zu berichten und anzukündigen, dass der Autor mündlich gern Stellung nehmen werde: „Offenbar erschienen ihm die Thesen zu heikel … so müssen die Enthüllungen dieses Enthüllungsbuchs jenseits des Buchs unter die Leute gebracht werden.“
„Im Strom der Motivgeschichte“: Andreas Kraß Meerjungfrauen (S. Fischer).
Ariel Magnus Ein Chinese auf dem Fahrrad (KiWi) – Rezensent Florian Borchmeyer ist sich nicht ganz sicher, ob das Buch nicht nur ein aufgeblasener Studentenwitz ist.
Monika Helfers Roman Bevor ich schlafen kann (Deuticke) bewältige „schlimmes Unglück“ und verspiele Glaubwürdigkeit.
Die Welt
Peter Høeg hat einen neuen Roman (Die Kinder der Elefantenhüter – Hanser) und wird interviewt: „Ich bin ein Kind, das sich als Erwachsener verkleidet hat“.
Süddeutsche Zeitung
Meike Fessmann über Das amerikanische Hospital von Michael Kleeberg (DVA).
Lothar Müller rezensiert Tom Rachmans Die Unperfekten (dtv).
„Wieso verstehen auf einmal so viele Theologen so viel von Rassenkunde?“: Manfred Gailus Mir aber zerriss es das Herz. Der stille Widerstand der Elsabeth Schmitz (Vandenhoeck & Ruprecht).
„Elefant im Dickicht“: Hans-Jürgen Jakobs über Bertelsmanns „Jubiläum mit dunklen Vorzeichen“: Liz Mohn und ihre Bertelsmann AG müßten sich zum 175. Geburtstag verteidigen.