Mit Scheißkerle – Warum es immer die Falschen sind (Abb.) hat Roman Maria Koidl

sichtlich den Überraschungsbestseller des Sommers geschrieben: Die erste Auflage war nach 10 Tagen vergriffen; seit Erscheinen im April 2010 wurden insgesamt 8 Auflagen gedruckt.
Seit 14 Wochen (Platz 4, SPIEGEL Sachbuch in der kommenden KW 34) hält sich das Buch in den Top 10 der Bestseller-Listen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Aber auch international scheint das Thema gefragt: In Korea, Italien, Russland und weiteren Ländern sind die „Scheißkerle“ bald auch zu haben. Über die Filmrechte wird ebenfalls schon verhandelt, wie der Verlag Hoffmann und Campe mitteilt.
Übrigens: Der „Scheißkerl“ des Monats ist eine Frau: Liliana Matthäus wird von über einem Viertel der Deutschen (25,2%) in einer repräsentativen Umfrage von „Scheißkerle“-Autor Roman Maria Koidl und Emnid mit deutlichem Abstand als „Scheißkerl des Monats August“ genannt – gefolgt vonJörg Kachelmann mit 13,3% und DSDS-Kandidat Menowin Fröhlich mit 7,7%. Immerhin 6,6% nannten den Fußball-Nationalspieler Michael Ballack und erstaunliche 1,8% sagten: „mein eigener Partner“. Dabei sind die West-Deutschen mit 2,1% offenbar deutlich unzufriedener mit dem eigenen Partner als die Ost-Deutschen, mit nur 0,8% der Nennungen.
Neben einer Typologisierung der verschiedenen „Scheißkerle“, die im durchschnittlichen Leben einer Frau um die 30 auftauchen, wendet sich Koidl im zweiten Teil des Buches der Frage zu, wo die Ursachen für die immer gleiche Auswahl von Männern zu suchen ist, die es alles andere als „gut“ mit einem meinen und beleuchtet dabei insbesondere das Vater-Tochter-Verhältnis. Das Buch gibt keine Ratschläge, es versteht sich als Gutachten des Zustands einer Generation. Erkenntnisse sind vom Leser selbst zu erarbeiten.