Der in Triest lebende Autor Veit Heinichen wird für seinen Kriminalroman La calma del più forte (Die Ruhe des Stärkeren) den „Premio Azzercagarbugli“ d. J. für den besten fremdsprachigen Roman erhalten.
Das hat die Jury für diesen angesehenen Preis für Kriminalliteratur, der in diesem Jahr zum sechsten Mal vergeben wird, gestern bekannt gegeben. Der Preis wird vergeben von der Provinz Lecco und dem Verband junger Industrieller der Lombardei. Die Verleihung findet im Oktober in der Villa Greppi in Monticello Brianza (Lecco) statt.
Der Preis ist benannt nach einem Protagonisten aus dem Roman „I Promessi Sposi“ von Alessandro Manzoni; einem vierschrötigen Rechtsanwalt, der häufig zu unlauteren Mitteln greift, wie Heinichen erzählt. Er ist zu Recht stolz auf diese erneute Auszeichnung: „Dies ist der dritte Literaturpreis, den meine Bücher in Italien erhalten“ – das ist noch keinem anderen fremdsprachigen Autor gelungen.
Die Liste seiner Auszeichnungen wird damit immer länger:
2003 Premio Franco Fedeli, Bologna („Die Toten vom Karst“, einer der drei besten italienischen Kriminalromane des Jahres)
2004 Premio Franco Fedeli, Bologna („Tod auf der Warteliste“, einer der drei besten italienischen Kriminalromane des Jahres)
2005 Krimipreis Radio Bremen
Heinichen: „Ferner haben es alle meine Übersetzungen in den letzten vier Jahren auf die Bestsellerliste des „Corriere della Sera“ geschafft.“ Und dort wird wohl auch bald der nächste Titel auftauchen:
„Triest – Stadt der Winde“ , das er gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Ami Scabar geschrieben hat, erscheint im November auf Italienisch.







