Im Herbst 2010 startet der Walter Verlag mit seinem neuen Programm. Einen Schwerpunkt bildet das Segment Memoir, das sich den Lebensgeschichten ungewöhnlicher Menschen widmet. Daneben bieten die Segmente Eltern & Kind, Partnerschaft, Besser leben und Lebenshilfe ein aktuelles Sachbuchprogramm.
Die Psychologie, die in den letzten Jahren unter Patmos firmierte, soll jetzt dorthin zurückkehren, wo sie traditionell stark war: unter das Label Walter. Den Programmstart macht Andy Holzers Autobiografie: Der Spitzentitel des ersten Programms bilde perfekt den Slogan des Walter Verlags ab, sind die Programmmacher überzeugt: „Bücher für Menschen, die das Leben mit Freude entdecken.“
Änderung des Verlagsnamens: Anfang 2010 hatte der Patmos Verlag die Sachgebiete Religion und Psychologie voneinander getrennt, um ihnen jeweils eigene, gute Entwicklungschancen zu geben. Das Religionsprogramm von Patmos wird seit Jahresanfang 2010 von der Schwabenverlag AG in Stuttgart weitergeführt.
Die Geschichte des Walter Verlags begann 1916 in Olten in der Schweiz. Otto Walter gründete den Zeitungs- und Buchverlag mit einem Programm von Sachbüchern und Belletristik. Bald wurde die Psychologie zu einem Schwerpunkt. In den 70er Jahren kamen durch den Kauf des Rascher Verlags die Gesammelten Werke des großen Schweizer Tiefenpsychologen C. G. Jung ins Programm. Seitdem erscheinen sie unter dem Label Walter. 1992 wurde der Walter Verlag in die Patmos Verlagsgruppe integriert. Die meisten Bücher des Programms trugen von da an das Signet Patmos. Autoren des Verlages sind Verena Kast, Ingrid Riedel und Eugen Drewermann und andere prägten das Profil.







