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Reed Elsevier stellt 23 seiner amerikanischen Fachtitel ein

Der Verkauf der Fachzeitschriften bei Reed Elsevier war bisher ein Schrecken ohne Ende und endet nun mit einem Schrecken. Wie paidcontent.org berichtet, stellt der Fachverlag nun 23 seiner amerikanischen Fachzeitschriften ein.

Wie viele Arbeitsplätze damit verloren gehen, wollte ein Sprecher nicht sagen. Sicher ist: Damit verringern sich die Umsätze aus dieser Sparte auf dem US-Markt um 45 Prozent. Bereits seit Mitte 2008 will die Gruppe die Fachzeitschriften loswerden, doch mit der Finanzkrise fror das Unternehmen den Verkauf ein, weil sich die erhofften Erlöse nicht realisieren ließen. Noch Ende 2008 hatten sich drei Bieter um die Fachzeitschriften beworben, unter anderem Bertelsmann [mehr…]. Nun hat sie offenbar einzelne Titel verkauft, aber lässt trotzdem eine ganze Reihe von Magazinen lieber sterben als sie für weniger als erwartet zu verkaufen. Erst Anfang April hatte das Unternehmen das Blatt der Buchbranche Publishers Weekly an seinen früheren Herausgeber George Slowik verkauft. Die deutsche Reed Business Information wurde erst Anfang März von der European Professional Publishing Group (EPPG) gekauft.

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