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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Schelte fürs iPad

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Herr Schäuble kauft die geklaute Daten-CD. Schön – beunruhigt uns alle sicher nicht. Hoffentlich vergißt er nach geheimer Übergabe nicht, – wie damals beim CDU-Spenden-Bimbes –wo er das Teil hinlegt. Sonst wird’s nix mit Kasse machen.

Frankfurter Rundschau

Auch Peter Michalzik ist hin und weg von Helene Hegemann und ihrem „fulminanten“ Debüt Axolotl (Ullstein).

Claus-Jürgen Göpfert über Hauke Hückstädts Pläne für das Frankfurter Literaturhaus

Ariel Dorfman mit Erinnerungen an den verstorbenen Tomás Eloy Martínez.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die FAZ druckt Hans Magnus Enzensbergers Dankesrede für den Sonning-Preis, den er in Kopenhagen erhalten hat, Tenor: „Wehrt Euch gegen die Brüsseler Bürokraten“. Sollte ja ganz einfach sein, wie wir seit Günther Oettinger wissen: Einfach englisch reden, dann verstehen die in die EU entsorgten Politiker eh nur Bahnhof…

Jean-Michel Palmier hat bei Suhrkamp ein wegweisendes Buch über Walter Benjamin veröffentlicht. Daran werde man zukünftig nicht vorbeikommen, meint Rezensent Wolfgang Matz.

Wie wird man was im Büro? Erstmal Jochen Mais Die Büro-Alltags-Bibel (dtv) lesen, der Rest findet sich.

Alexander Košenia rezensiert Michael Gamper Elektropoetologie (Wallstein) – eine Suche nach den gemeinsamen Ursprüngen von Wissenschaft und Poesie, denn: „Witz ist geistige Elektrizität“.

Maria Frisé bespricht Gudrun Seidenauers Roman Aufgetrennte Tage (Residenz).

Jörg Kantel, EDV-Chef am Max-Planck-Institut, ist vom Wirbel um den iPad mächtig genervt. Kantel: Das iPad ist „eine Abspielplattform für die Inhalte der Medienkonzerne“. Hm, klingt nicht so, als wenn man das wirklich braucht. Kantel outet sich als kein großer Google-Freund, aber: Ich „bin ein begeisterter Nutzer des Apple Computer. Aber das Internet ist schon eine seltsame Welt. In ihr muss man Apple mit Google austreiben.“ Das war deutlich.

Die Welt

Nichts für uns.

Süddeutsche Zeitung

Auch ne Meinung zu Aples Leseflunder, bzw. zu ihren Auswirkungen auf dem Markt: Allein die Existenz des iPad hat Amazon bei Macmillan in die Knie gezwungen – und: so lautes Zähneknirschen habe man Jeff Bezos bislang noch nie gehört…

Die Kinderbuchautorin Tilde Michels wird 90.

Gustav Seibt über Roberto Zapperis Abschied von der Mona Lisa (C.H. Beck).

Katharina Thalbach liest Märchen von Oscar Wilde: Der selbstsüchtige Riese ist bei Goyalit erschienen.

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