
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
In der Staatsgalerie Stuttgart ist bis zum 7. Februar eine Ausstellung zum englischen Maler Edward Burne-Jones zu sehen. Der Katalog dazu ist unter dem Titel Das irdische Paradies bei Hatje Cantz erschienen.
„Vorbildlich komponiert“ findet Hansjörg Graf die Tagebuch-Edition Julius Meier-Graefes, die Catherine Krahmer vorgenommen hat. Bei Wallstein ist Tagebuch 1903-1917 erschienen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Hilflos“ findet Michael Althen die Tannöd-Verfilmung.
„Der vielleicht immer noch radikalste Roman, der je geschrieben wurde“, befindet Wolfgang Schneider über Naked Lunch von William S. Burrougs. „Die ursprüngliche Fassung“ ist nun von Nagel & Kimche vorgelegt worden, was der Rezensent aus verschiedenen Gründen etwas für eine „Mogelpackung“ hält. Die Neuübersetzung allerdings erscheint ihm als großes Verdienst.
Burkhard Hess zum Google-Vergleich: „Digitalisierung ohne Zustimmung der Urheber muss unter Strafe gestellt werden.“
Sachbuch in Kürze:
Hans Magnus Enzensberger: Fortuna und Kalkül. Zwei mathematische Belustigungen, (Suhrkamp)
Lisa Sanders: Detektive in Weiß. Mysteriöse Krankheitsfälle und ihre Diagnose, (Irisiana)
Süddeutsche Zeitung
Eine opulente Bildbiographie von Eberhard Siebert erschließt die Welt von Heinrich von Kleist (Kleist Archiv Sembdner).
Thomas von Steinaecker rezensiert Sascha Hommer Vier Augen (Reprodukt).
Merten Wortmann rezensiert Emma (Transit) von (Maria Barbal).
Die Welt
Joachim Unseld hat nun doch mit sofortiger Wirkung seine Anteile am Suhrkamp-Verlag zu gleichen Teilen an Ulla Berkéwicz und die Medienholding AG Winterthur abgetreten [mehr…].
Matthias Heine konstatiert „im deutschsprachigen Bühnenbetrieb eine Biografiescheu“ und versucht, diese zu erklären.
Nina Glocke scheint mit Eugen Mühlfeit einem Hochstapler aufgesessen zu sein. Die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen Marianne Birthler, die Glockes Projekt eines Buches über den politisch verfolgten Mühlfeit zunächst unterstützt hatte, distanziert sich nun von dem im Lukas Verlag erschienenen Buch In den Fängen des StB, MfS und CIA. Das Leben und Leiden des Eugen Mühlfeit. „Es wäre die Aufgabe der Historikerin Nicole Glocke gewesen, Realität und Fiktion in der Erinnerung ihres Helden zu scheiden“, zitiert Udo Scheer Birthler.
Neue Zürcher Zeitung
„Das letzte Hemd hat doch Taschen“, so die NZZ über den Verkauf der letzten intimen Aufzeichnungen über das Sterben von Dmitri Nabokovs Vaters Vladimir und titelt „Laura unter dem Hammer“ Es geht um Vladimir Nabokov: Das Modell für Laura. Sterben macht Spass, Romanfragment auf 138 Karteikarten. Herausgegeben von Dmitri Nabokov, Rowohlt
Erstmals ist in Zürich der Bookstar-Preis vergeben worden, den junge Leserinnen und Leser ausgewählte Jugendbücher durch Abstimmung im Internet verleihen. Geschafft hat es Ghetto Kidz von Morton Rhue (Ravensburger.
Auf den weiteren Plätzen gelangten:
2. Der Duft des Lindenbaums – Ein Tagebuch aus Sarajevo, von Peter Münch (Ravensburger)
3. Vincent, 17, Vater, von Christine Fehér (Sauerländer)
4. Völlig durchgeknallt, von Ally Kennen (Gerstenberg/dtv)
5. Warrior Cats – In die Wildnis, von Erin Hunter (Beltz)
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„Blühende Zitronen“ Massimo Carlotto und Marco Videtta entzaubern mit Wo die Zitronen blühen im Tropen-Verlag Italien.