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Gestern Geschwister-Scholl-Preis für Roberto Saviano

Roberto Saviano gestern bei der Verleihung:

Der mit 10.000 Euro dotierte Scholl-Preis wurde gestern zum dreißigsten Mal verliehen. Für „Das Gegenteil von Tod“ (Hanser) wurde der dreißigjährige Autor und Journalist Roberto Saviano (Foto) geehrt.

Das übrigens ganz bestimmt auch für seinen ersten Titel „Gomorrha: Reise in das Reich der Camorra“ (Hanser, dtv, Hörbuch Hamburg) und vor allem für seine Zivilcourage. Das wurde in den Laudationes von Giovanni di Lorenzo, von Münchens Oberbürgermeister Christian Ude und vom Börsenvereins-Landesvorsitzenden Wolf-Dieter Eggert deutlich – nie zuvor bei einer Verleihung des Geschwister-Scholl-Preises standen so sehr die Auswirkungen des Schreibens im Vordergrund: Bedrohung, Verfolgung, Polizeischutz. Giovanni di Lorenzo sieht Roberto Saviano in den Fußstapfen von Moravia, Pasolini und Sciascia: „Wir wollen mithaften für ein Stück Sicherheit für Roberto Saviano“, sagte der Chefredakteur der ZEIT. nb

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