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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und wieder Googles Kompromiss

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Der Dramatiker Ivan Nagel versucht zu erklären, was die Kunst mit uns tut: in Gemälde und Drama: Giotto, Masaccio, Leonardo (Suhrkamp).

„Ein Kopf voll wilder Gedanken“: John Burnside zeigt’s in seinem Roman Glister (Knaus).

Annotationen
Ilma Rakusa Mehr Meer (Droschl) und Harald Keller Ein schöner Tag für den Tod (Oktober-Verlag).

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Sabine Berking rezensiert Ilma Rakusa Mehr Meer (Droschl).

Hanns-Josef Ortheil hat eine Liebeserklärung an die Ewige Stadt abgegeben: Rom. Eine Ekstase (Sanssouci)

Annotationen
Max Goldt Ein Buch namens Zimbo (Rowohlt)

Jürg Altwegg empfindet den Schweizer Buchpreis für Ilma Rakusa als Eigentor. Nicht, weil er das Buch schlecht findet. Sondern weil es nicht so massentauglich ist, wie ausgezeichnete Bücher es im allgemeinen sind.

Neue Sachbücher: Nicole Hoefs und Petra Führmann Auf Hundepfoten durch die Jahrhunderte (Franck-Kosmos).

Die Welt

Im Nachlass entdeckt: der Piratenroman Gold von Michael Crichton (Blessing).

Die Comiczeichner Robert Crumb und Ralf König entdecken die Bibel: Crumb: Genesis (Carlsen), König: Archetyp (Rowohlt). Bei den Bildern wird klar, daß der Sündenfall unausweichlich war…

Süddeutsche Zeitung

Johannes Boie: „Was die Neufassung des Google Book Settlement wirklich bedeutet“: nämlich ein Abhängen Deutschlands im internationalen Digitalisierungsgeschäft. libreka! sieht er da eher als Rohrkrepierer…

Jens-Malte Fischer rezensiert Stefan Eickhoffs Max Schreck. Gespenstertheater (Belleville).

Volker Breidecker bespricht Michael Maaser Stadt, Universität, Archiv (Wallstein).

Viele Wege führen in die Hölle: Urs Widmers Roman Herr Adamson (Diogenes).

Neue Zürcher Zeitung

„Eine radikal persönliche Erfahrung“ – Lydia Davis: Das Ende der Geschichte, Literaturverlag Droschl

Christoph D. Brumme ist von Berlin nach Saratow und zurück auf dem Rad gefahren und hat nun eine Liebeserklärung an Russland in seinem Bericht veröffentlicht: Auf einem blauen Elefanten. 8353 Kilometer mit dem Fahrrad von Berlin an die Wolga und zurück, Dittrich

„Martínez de Pisón präsentiert einen Stoff, den vor allem Kriege regelmässig akut werden lassen: die Verwandlung eines Menschen von einem eigentlich ganz vernünftigen, gemässigten Bürger zu einem blinden Ideologen.“ – Kersten Knipp über Ignacio Martínez de Pisón: Milchzähne, Hoffmann und Campe

Annotationen:
Funktionen des Erlebens. Neue Perspektiven des qualitativen Bewusstseins, Matthias Jung/Jan-Christoph Heilinger, DeGruyter

Julien Torma: Euphorismen. Fragmente und Äusserungen, Matthes & Seitz

Wilfried Stroh: Die Macht der Rede. Eine kleine Geschichte der Rhetorik im alten Griechenland und Rom, Ullstein

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