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Peter Sloterdijk eröffnete die Berlin-Brandenburgischen Buchwochen

Unter dem Motto KrisenFest eröffnete der Philosoph Peter Sloterdijk (Foto) gestern im Deutschen Theater in Berlin vor fast ausverkauftem Haus die 18. Berlin-Brandenburgischen Buchwochen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand Sloterdijks jüngstes Buch Du musst Dein Leben ändern (Suhrkamp). Zudem gab Peter Sloterdijk im Gespräch mit Thomas Macho ein Lehrstück über anschauliche, verständlich vorgetragene Philosophie.

Thomas Macho, selbst Philosoph an der Humboldt-Universität, glänzte als Stichwortgeber für seinen prominenten Kollegen mit tiefgründigen Fragen zum Buch, Sloterdijks lang ausufernde Antworten gerieten zu einem Parforceritt durch die europäische Philosophie- und Geistesgeschichte, dem die fast 600 Besucher mit Raunen und Szenenapplaus begeistert folgten.

Zu Beginn der Veranstaltung hatte die Verbandsvorsitzende Margrit Starick das Publikum in ihrer Vorrede mit dem Hinweis verblüfft, dass man aufgrund von Zuwendungskürzungen in diesem Jahr die letzten Berlin-Brandenburgischen Buchwochen in gewohnter Form veranstalte. Der Landesverband arbeite aber seit Monaten an der Entwicklung eines neuen Konzepts, das noch in diesem Jahr dem Berliner Senat und der Brandenburgischen Landesregierung vorgestellt werden soll. Sie sei sicher, dass der Landesverband im Herbst 2010 eine neue, noch umfangreichere und attraktivere Veranstaltungsreihe anbieten könne, betonte Starick.

Im Rahmen der diesjährigen Berlin-Brandenburgischen Buchwochen finden knapp 130 Lesungen noch bis zum 23. November statt. Bereits heute Abend geht es hochkarätig weiter: Dann stellen Galiani Verleger Wolfgang Hörner und der Schauspieler Frank Arnold den Folioband Nichts als die Welt. Reportagen und Augenzeugenberichte aus 2500 Jahren, herausgegeben von Georg Brunold vor. Peter Henning, Rupert Everett, Philipp Blom und Sybil Gräfin Schönfeldt zählen zu den weiteren Highlights in dieser Woche.

Informationen unter www.berlinerbuchhandel.de

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