
Heute beginnt im Museum für Kommunikation Frankfurt die diesjährige ADC Ausstellung, die prämierte Werbung in 46 Kategorien zeigt. Die Exposition findet bereits zum dritten Mal in diesem Haus statt und ist bis zum 1. November zu sehen.
Auf der gestrigen Pressekonferenz informierten Dr. Helmut Gold, Direktor des Museums, Claus Fischer, ADC Vorstand und Geschäftsführer Voss + Fischer und Dr. Stephan Vogel, ADC Vorstand und Geschäftsführer Kreation Ogilvy & Mather, über die Ausstellung, die im Untergeschoss und in der 1. Etage des Hauses zu sehen ist. Zusätzlich stellte das Museum den Kinosaal für Videovorführungen zur Verfügung.
Die besten Kreativarbeiten aus den Bereichen Werbung, Design, Editorial, Fotografie, Illustration, Funk, Film, interaktive Medien und räumliche Inszenierung werden hier vorgestellt.
Das Buch dazu, ADC Buch 2009 The Ultimate Edition, das alle 450 prämierten Arbeiten enthält, erschien wie seit 1993 im Verlag Hermann Schmidt Mainz. Es ist das letzte ADC Buch dieser Art und sowohl das Ende einer Ära als auch ein Neubeginn.
Die Preise werden in den Stufen Auszeichnung, Bronzener Nagel, Silberner Nagel, Goldener Nagel und Grand Prix vergeben. Eine herausragende Einzelleistung kann zusätzlich mit einem Sonderpreis honoriert werden. Die Idee des Nagels ist so einfach wie plausibel – es geht um Werbung, die im Kopf „hängen bleibt“. Von 7000 eingereichten Arbeiten werden etwa fünf Prozent mit den begehrten Preisen der strengen Juroren, die alle aus dem Kreativbereich kommen, geehrt.
Der ADC Gipfel, der seit 1994 ohne Unterbrechung in Berlin stattfand, wurde im Juni 2009 neu ausgeschrieben. Im Gespräch für die nächste Austragung im Frühjahr 2010 sind die Städte München und Frankfurt. Eine Entscheidung wird im kommenden Herbst erwartet.
JF