
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
Eine solche Vermarktungsmaschine kriegen wir in unserer Branche nicht hin: Die Beatles bringen ihr „klanglich restauriertes“ Gesamtwerk auf den Markt. Wir erinnern uns, wie oft wir die Platten gekauft haben (also immer wieder das Recht erworben, die Songs zu hören): Also Mono-Platte, als Stereo-Platte, als CD, als remasterte CD. Und nun die Restauration. Bleibt die Frage: Was kommt danach?
Große Rezension von Sigrid Löffler zu David Grossmans Eine Frau flieht vor einer Nachricht (Hanser): „Vor den Vätern sterben die Söhne“.
Es geht los mit den Freuden des diesjährigen Buchmesse-Gastlandes: Peking will die kritische Autorin Dai Qing nicht nach Frankfurt lassen. Da wollen wir ja alle nur heile Welt sehen, oder?
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Volker Weidermann kriegt den Kurt-Tucholsky-Preis.
Sabine Doering rezensiert Silvio Huonder Dicht am Wasser (Nagel & Kimche)
Andreas Eckert bespricht Love in Africa (University of Chicago Press).
Annotationen
Uwe Rada Die Oder (Siedler) und Posthume Güsse (Deutscher Kunstverlag).
Die Welt
Nächste Woche erscheint der neue Dan Brown. Hendrik Werner spekuliert schon jetzt mal ein bißchen über das Buch.
Hände in den Hosentaschen, so lässig kennt man sie: Niko Hansen und Peter Lohmann posieren für ein Foto zum Artikel für ihr Harbourfront-Festival [mehr…], und Ulrich Schreiber wird zum heute beginnenden internationalen literatufestival berlin interviewt.
Süddeutsche Zeitung
Johannes Willms bespricht Daniel Siemens’ Horst Wessel. Tod und Verklärung eines Nationalsozialisten (Siedler) und findet, Siemens habe eine große Studie über die exemplarische Randfigur Wessel verfasst.
Ein früher Roman von Juan Carlos Onetti ist erstmals auf Deutsch erschienen – Für diese Nacht gibt es jetzt bei Suhrkamp. Hans-Peter Kunisch rezensiert und hat neben dem Roman auch ein Werk über den Autor gelesen: Mario Vargas Llosa, Die Welt des Juan Carlos Onetti, auch bei Suhrkamp.
Die Geierwally von Wilhelmine von Hillern wurde von den Geschwistern Pfister interpretiert und „als Hörspiel über Liebe, Freiheit und Eigensinn eingesprochen“. Jens Bisky hat sich das bei Patmos erschienene Hörbuch unter Regie von Dirk Kauffels und mit Musik von Mnozil Brass angehört: „Man hört der CDs zweie und glaubt an Liebe und Treue.“
Die Shortlist für den Booker-Preis 2009 wurde vorgestellt: u.a. sind J.M. Coetzee, A.S. Byatt, Hilary Mantel, Sarah Waters und Simon Mawer nominiert. Der Gewinner wird am 6. Oktober bekannt gegeben.
Neue Zürcher Zeitung
„Grenzen und Grenzerfahrungen gilt das Interesse der ungarischen Autorin Noémi Kiss„, weiß Judith Leister nach der Lektüre der Erzählungen in Was geschah, während wir schliefen aus dem Verlag Matthes & Seitz unter der Überschrift „Wenn Frauen wanken“.
Den „Zorn der Kreolen“ beschreibt Norbert Rehrmann in der Biografie über Simón Bolívar und die Befreiung Lateinamerikas bei Wagenbach.
Der Kolumbianer Marco Schwartz erzählt in Das Karibische Testament im Rotpunktverlag eine böse biblische Geschichte berichet Uwe Stolzmann und titelt „Im Dämmerzustand der Gleichgültigkeit“.