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Vorgeblättert: Bücher und Autor:innen im Freitag und in der ZEIT

Welche Bücher werden in den aktuellen gedruckten Ausgaben der Wochenzeitungen Der Freitag und die ZEIT besprochen?

Der Freitag Ausgabe 19

Die Verschwörer sind so fleißig. Zwei Bücher rekonstruieren glänzend die Sprengung der Pipelines, verfallen dann aber leider einer Heldenerzählung von Wolfgang Michal

Die Nord-Stream-Sprengung. Die wahre Geschichte der Sabotage, die Europa erschütterte Bojan Pacevski Andrea Kunstmann (Übers.), HarperCollins 2026, 368 S., 22 €

Die Sprengung. Der Nord Stream Anschlag, die Jagd nach den Tätern und Deutschlands Verrat an der Ukraine Oliver Schröm, Ulrich Thiele Piper Verlag 2026, 288 S., 22 €

Revolution in Amerika. Rachel Khong erzählt in „Real Americans“ von chinesischen Familien in den USA
von Florian Schmid

Real Americans Rachel Khong Tobias Schnettler (Übers.), Kiepenheuer & Witsch 2026, 528 S., 24 €

Sachlich richtig. Prof. Erhard Schütz präsentiert Bücher abseits der Bestsellerlisten: Frauen, Feuilleton und Freiheit

„Während die Welt brennt, kann man nicht dasitzen und seinen Nabel betrachten“. Erinnerungen Marie Langer Claudia von Monbart (Übers.), Ulrike Schmitzer (Hg.), Edition Atelier 2026, 128 S., 20 €

Streichhölzer. Prosaskizzen, Erzählungen und andere Texte El Hor / El Ha Claus Zittel (Hg.), C. W. Leske 2025, 368 S., 28 €

Die Freundin meines Freundes. Feuilletons aus den 1920er Jahren Polly Tieck Hans-Joachim Heerde (Hg.), Wallstein 2026, 362 S., 26 €

Prager Verbrechen Egon Erwin Kisch Die andere Bibliothek 2026, 336 S., 28 €

Lesebuch Klaus Johannes Thies Hanns-Martin Rüter (Hg.), Aisthesis 2026, 160 S., 10 €

„Krieg ohne Frauen gibt es nicht“. In „Vergessene Soldatinnen“ untersucht die Historikerin Karen Hagemann die Rolle von Frauen beim Militär in Europa seit dem Jahr 1600. Thomas Gesterkamp führte das Gespräch.

Vergessene Soldatinnen. Frauen im Militär und in den Kriegen Europas seit 1600 Karen Hagemann, Suhrkamp 2026, 1.056 S., 48 €

Im Gespräch: „Zur Kritik gehört der Verriss“. Die Literaturrezensentin Iris Radisch spricht über die Sexismus Debatte um Denis Scheck, Marcel Reich-Ranicki, die heutige Dominanz von Frauen im Betrieb und das tödliche Zählen von Klicks. Anna Raab führte das Gespräch

Die ZEIT Ausgabe 20

Wie viel Hass ist rechtens?

Mehr, als wir glauben: Ronen Steinke verteidigt die Meinungsfreiheit VON ELISA HOVEN

Ronen Steinke: Meinungsfreiheit. Wie Polizei und Justiz unser Grundrecht einschränken – und wie wir es verteidigen; Berlin Verlag, München 2026; 304 S., 24,– €

Kolumne: Unterhaltung von Berit Dießelkämper

Ein allerletztes Gänseblümchen

Literarisch geht der Sommer los und ändert wie immer alles.

Der Sommer, der uns blieb von Greta Herrlicher (vani, 320 Seiten, 26 Euro) und Weißer Sommer von Eva Pramschüfer ­ (Rowohlt, 272 Seiten, 24 Euro)

»Zartes ist imstande, Liebe zu erwecken«

Robert Seethaler hat einen Roman über eine Straße geschrieben. Und fotografiert jetzt auch. Ein Gespräch über das, was von einem Menschen bleibt

Das Gespräch führte Volker Weidermann

Robert Seethaler: Die Straße. Roman; Claassen, Berlin 2026; 240 S., 25,– €

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Offener Brief mehrerer Literaturräte zur Kunst- und Meinungsfreiheit

Die Literaturräte der Länder Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen bekräftigen vor dem Hintergrund aktueller kulturpolitischer Diskussionen die zentrale Bedeutung der im Grundgesetz verankerten Meinungs- und Kunstfreiheit. Sie rufen Bund und
Länder dazu auf, diese Freiheiten aktiv zu stärken und als unverzichtbare Grundlage einer lebendigen, demokratischen Kultur zu fördern.

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