
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
So groß, wie der Streit angefangen hat, so klein endet er jetzt: nämlich überall nur nachrichtlich vermerkt. Die Rede ist von der gütlichen Einigung zwischen Spiegel und Daniel Kehlmann [mehr…]. Ein Missverständnis war’s, mehr nicht. Nicht mal Ina Hartwig von der Rundschau, die sich mehrfach maulig zeigte, was das Thema angeht, bellässt es bei einer Kurznachricht…
Frankfurter Rundschau
Per Petterson neigt zur Lakonie, sein neuer Roman Ich verfluche den Fluss der Zeit ist trotzdem 240 Seiten lang (Hanser). Oder kurz. Kurzweilig auf jeden Fall. – Mehr gibt’s heute hier nicht.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Andreas Platthaus über den Boom der Graphic Novel. Der inzwischen so groß ist, dass längst nicht überall Graphic Novels drin sind, wo’s draufsteht.
Oliver Jungen rezensiert Barbi Markovic Ausgehen (Suhrkamp) – die Autorin habe aus Thomas Bernhard einen Belgrad-Beat gesampelt, meint der Rezensent.
Übersetzer Ulrich Blumenbach gibt einen Einblick in seine Werkstatt: In dieser Woche erscheint David Foster Wallace’ Hauptwerk Unendlicher Spaß bei KiWi in seiner Übersetzung.
Die Welt
Der Kulturkritiker David Golumbia findet, dass Computer und Web 2.0 überschätzt werden. Wer’s nachlesen will: The Cultural Logic of Computation (Harvard University Press).
Süddeutsche Zeitung
Ein neuer Reinhold Messner: Westwand ist bei S. Fischer erschienen und inspiriert Tobias Heyl fast zu einer ganzen Druckseite.
Weitere Rezension auf der Literaturseite:
o – Egon Flaig Weltgeschichte der Sklaverei (C.H. Beck)
o – Lars Saabye Christensen Die blaue Kuppel der Erinnerung (btb)
o – Valeria Parrella Zeit des Wartens (C. Bertelsmann)
Neue Zürcher Zeitung
„Szenen einer Ehe“: Peter Stamms Roman Sieben Jahre bei S. Fischer untersucht die Anatomie des Paarlebens.
Der Spanier Isaac Rosa weigere sich in seinem Roman Das Leben in Rot, einen Polit-Thriller als solchen zu erzählen, so Albrecht Buschmann über das Buch aus der Frankfurter Verlagsanstalt unter „Mein Name ist Birón, Guillermo Birón“.
„Ich will den Rosengarten“: Maeve Brennan sei eine verkannte Meisterin der Erzählkunst, befindet Bernadette Conrad über ihre Erzählungen in Der Morgen nach dem grossen Feuer im Steidl-Verlag.
Kurz vorgestellt wird unter
> “ «Hyperphilosophie» der Technik“: Bernard Stiegler: Denken bis an die Grenzen der Maschine, Ders.: Technik und Zeit. Der Fehler des Epimetheus, beides Diaphanes-Verlag
> „Karl Jaspers zu Ehren“: Wahrheit ist, was uns verbindet. Karl Jaspers‘ Kunst zu philosophieren, Wallstein-Verlag
> „Rückkehr der Folter“: Alexander Bahar: Auf dem Weg in ein neues Mittelalter? Folter im 21. Jahrhundert, DTV







