
Mit Franzobels bibliophil ausgestattetem Geschenkbüchlein „Picus. Eine Strandnovelle“ begehen Dorothea Löcker und Alexander Potyka, die Gründer und Betreiber des Wiener Picus Verlags, in diesem Monat das 25jährige Verlagsjubiläum.
Schon bei der Gründung des Verlags im Jahr 1984 setzten sich die Verleger über jede Eingrenzung des Verlagsprogramms auf einen Schwerpunkt oder eine Nische hinweg. Das erste Programm: ein Architekturtitel und vier Kinderbücher.
Mittlerweile findet man unter dem Logo des pochenden Spechts Bücher für Kinder ebenso wie Belletristik, Reise- feuilletons und -reportagen, Zeitgeschichte und Lebenserinnerungen, Architektur und Essays. Mit drei Mitarbeiterinnen produzieren Löcker und Potyka heute rund 40 Titel jährlich.
Dabei erhielten die rund 800 bisher publizierten Bücher rund 60 Auszeichnungen und Staatspreise, ca. 80 Bücher, darunter zahlreiche Kinderbücher, wurden in Lizenz an fremdsprachige Verlage vergeben. Im Januar 2001 wurde der Picus Verlag mit dem Bruno-Kreisky-Preis für besondere verlegerische Leistungen ausgezeichnet.
Alexander Potyka [mehr…]erhielt 2003 die Marietta- und Friedrich-Torberg-Medaille der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, und Dorothea Löcker wurde im Februar 2005 mit dem „Goldenen Verdienstzeichen des Landes Wien“ geehrt.
Das Programm des Picus Verlags wird im gesamten deutschsprachigen Raum vertrieben, etwa 70 Prozent der Bücher werden in Deutschland verkauft, rund 28 Prozent in Österreich und zwei Prozent in der Schweiz. Der Picus Verlag ist nach wie vor unabhängig.







