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Reinhard Jirgl erhält den Grimmelshausen-Preis

Jirgl, Die Stille

Reinhard Jirgl erhält den diesjährigen Johann-Jakob-Christoph-von-Grimmelshausen-Preis für seinen Roman Die Stille (Hanser).

Der mit 10.000 € dotierete Preis wird von den Bundesländern Baden-Württemberg und Hessen und den Städten Renchen und Gelnhausen alle zwei Jahre abwechselnd in einer der beiden Städte verliehen. In diesem Jahr wird die Preisverleihung im Herbst in Renchen stattfinden.

Ausgezeichnet werden „Autorinnen und Autoren, die in den vorausgegangenen sechs
Jahren durch ein in selbständiger Druckform erschienenes erzählerisches Werk einen bemerkenswerten Beitrag zur künstlerischen Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte geleistet haben.“ Frühere Preisträger waren unter anderen Alban Nikolai Herbst, Adolf Muschg oder Robert Menasse.

Reinhard Kaiser (Copyright Hartmuth Schröder)

Den Grimmelshausen- Förderpreis erhielt die Lyrikerin Claudia Gabler für ihren Band Die kleinen Raubtiere unter ihrem Pelz.

Zum ersten Mal in diesem Jahr wurde der Grimmelshausen-Sonderpreis vergeben, den Reinhard Kaiser für seine Übertragung des Simplicissimus bei Eichborn.

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