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Christoph Schröder: Stadt Frankfurt soll Hirschgraben mietfrei an kleine Verlage geben

„Es wäre natürlich eine Maßname, wenn die Stadt zehn kleinen Verlagen den alten Sitz des Börsenvereins mietfrei saniert zur Verfügung stellen würde“, sagt der Literaturkritiker Christoph Schröder heute im Gespräch mit buch-pr.de.

Schröder, außerdem Dozent für Literaturkritik an der Uni Frankfurt, stellt sich im Interview mit Janine Bach der Frage, welche Zukunft die Literaturstadt Frankfurt und die Literaturkritik hat und glaubt dass die Konzentration des Buchhandels Auswirkungen auf die Buchproduktion der Verlage hat:

„Es ist völlig klar, dass das Sterben der mittelständischen Buchhandlungen auch zu einem Sterben einer gewissen Form von Literatur führt und dies ein Verlagssterben nach sich zieht. Wir bewegen uns rapide auf eine Amerikanisierung des Buchmarktes hin und da sind Feuilletons und insbesondere die Literaturkritik überflüssig“, sagt er.

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