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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Google und der Angriff der E-Book-Piraten

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Der Frauenversteher“ T.C. Boyle war auf Einladung der FR in Frankfurt, die Zeitung macht mit ihm in den nächsten Tagen eine Leser-Fragenaktion.

Und zwei Seiten weiter wird (Anlass ist der SPIEGEL-Artikel von Ulla Unseld-Berkéwicz „Wohin zieht Berlin“) der Suhrkamp-Umzug nach Berlin hinterfragt … ernst, aber nicht ernsthaft als „rekonstruierter Monolog“.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Thomas David besucht im Chelsea Hotel in New York, in dem Joseph O´Neills Roman Niederland (Rowohlt) spielt, den Autor, der dort auch mit seiner Familie lebt.

Und in der Beilage stellt er unter der Headline „Entweder man brennt, oder man verfault“ die drei Saul Bellow-Romane („einer der größten amerikanischen Autoren“) vor, die jetzt bei KiWi neu übersetzt erschienen sind. (Humboldts Vermächtnis, Herzog, Die Abenteuer des Augie March)

„Blick zurück im Zorn“: Für Felicitas von Lovenberg ist Philip Roth mit Empörung (Hanser) „auf der Höhe seiner Kunst“.

Die Welt

Thema ist der „Angriff der E-Book-Piraten“, die These von Ilja Braun „Die Verlage bekommen Konkurrenz, das Urheberrecht wird aufgeweicht, was einmal ein Buchmarkt war, wird ein Markt für Texte.“

Die Literatur findet wieder in der Beilage „Die Literarische Welt“ statt. Entdeckt haben wir dabei den neuen Gedichtband Die Sekunden danach von Mattias Politycki, Uwe Wittstock lobt, seine Gedichte seien „effektsicher, formbewusst, intelligent und abwechslungsreich“(HoCa). „Buch der Woche“ ist Viktor Jerofejew Russische Apokalypse (Berlin); am 27. März wäre Golo Mann 100 geworden.

Süddeutsche Zeitung

Auch hier das Thema „die unaufhaltsame Einverleibung der Bücher durch die Suchmaschine“: Johannes Schloemann titelt: „Die Welt ist Google“.

Jens Bisky schreibt über Du musst dein Leben ändern von Peter Sloterdijk, er „entdeckt im Menschengarten zahllose anthropotechnische Trainingslager“ (Suhrkamp),

„Europas feinsinnige Traditionen“: Tobias Heyl über den Debütroman Villa Ginestrades Kunsthistorikers Fred Licht (Eichborn), eine „düstere Gesamtansicht des intellektuellen Europa in der Mitte des 20. Jahrhunderts!“, dann noch zwei Seiten zum Start der neuen „Abenteuer Edition“ (siehe gestern buchmarkt.de [mehr…]).

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