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Heute: Wie kommen die E-Books auf den Reader?

Der Start der E-Book-Plattformen [Libri und Libreka sowie der Erstverkaufstag des Sony Readers stehen unmittelbar bevor. Im BUCHMARKT-Märzheft haben wir die wichtigsten Fragen schon beantwortet (Hier zum Heft), doch es gibt immer noch Info-Lücken. Deshalb täglich hier in den kommenden zwei Wochen Ralf Alkenbrechers E-Book-Ratgeber für Sortimenter. Heute:]

Wie kommen die E-Books auf den Reader?

Dies unterscheidet sich marginal von Gerät zu Gerät.
Nehmen wir als Referenzgerät den Sony Reader PRS 505, der nächste Woche seine Deutschlandpremiere hat.
Die einfachste Möglichkeit besteht in der Installation einer speziellen Software (bei Sony heißt dieses Programm „E-Book library“) auf dem PC oder Laptop des Kunden. Dieses Programm verwaltet, archiviert alle Texte, die man auf den Reader übertragen hat oder übertragen will. Man „nimmt“ Texte in das Bibliotheksprogramm auf, dann synchronisiert man seine Bibliothek mit dem Reader. Der Reader muss dafür mit dem PC/Laptop verbunden sein. Das Verbindungskabel wird mitgeliefert und ist ein übliches USB-Kabel mit einem Mini-USB-Anschluss – daher finden Sie in diversen Unterlagen Hinweise auf eine sogenannte USB-Verbindung.
Das Sony – Bibliotheksprogramm erlaubt zusätzlich das direkte Lesen der Texte am
PC-/Laptop-Bildschirm und den Einkauf neuer E-Books über den Shop von Libri.de.
Nach dem Einkauf muss der Reader erneut mit dem Bibliotheksprogramm synchronisiert werden. Der gesamte Vorgang ist vergleichbar mit der Synchronisation Ihres PCs mit dem Telefonbuch Ihres Handys.
Es gibt, beziehungsweise es wird weitere Möglichkeiten für die Übertragung von Texten geben. Neben dem einfachen Laden der Texte über eine Speicherkarte (kennen Sie aus dem Fotobereich) ist das bekannteste die Übertragung der Daten via Funk – dies setzt als prominentester Teilnehmer die Firma Amazon für ihren Reader, den Kindle, ein. Sobald neuere Geräte über WLAN, Bluetooth und UMTS-Zugänge verfügen, wird es eine Vielzahl von möglichen Wegen geben, seine Texte auf den Reader zu übertragen
Fazit: Der bequemste und komfortabelste Weg ist über eine spezielle vom Hersteller des Readers mitgelieferte Software, diese setzt allerdings den Besitz eines PCs/Laptops voraus. Oder der Enkel, Neffe, Freunde des Kunden, die nette Nachbarin installiert diese Software auf seinem Rechner und überträgt die Daten.

Noch Fragen? Mailen Sie an alkenbrecher@alkenbrecher.com. Ralf Alkenbrecher betreibt in München die Verlagsberatung@Digitale Medien

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