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„Notleidende Banken“ ist Unwort des Jahres

„Notleidende Banken“ ist das Unwort des Jahres 2008, das teilte Jury-Sprecher Horst Dieter Schlosser heute in Frankfurt mit.

Der Begriff stelle „das Verhältnis von Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise rundweg auf den Kopf“, begründete er die Wahl seines Gremiums. Bis Ende 2008 gingen rund 1800 Vorschläge bei der mit renommierten Sprachwissenschaftlern besetzten Jury ein.

Auf Platz zwei landete der Begriff „Rentnerdemokratie“.

Das „Unwort des Jahres“ wird seit 1991 bestimmt. Es soll „sprachlichen Missgriff in der öffentlichen Kommunikation“ und unsägliche Formulierungen als solche entblößen.

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