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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und ein Besuch im Buddenbrook-Haus

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Karlheinz Braun hat sich der Tetralogie Die Kinder des Sisyfos von Erasmus Schröder (Dittrich) angenommen, die zweite Großedition des Verlages neben der verdienstvollen zehnbändigen (und inzwischen kompletten) Hilsenrath-Werkausgabe. Braun zeigt sich begeistert von Schöfers großem Zeitroman.

Zum Tode der Dichterin Inger Christensen schreibt Ina Hartwig.

„Warum Prominente gerne in Hamburg prozessieren“ – das ist ein Thema, das (leider) zunehmend unsere Branche betrifft, auch BuchMarkt hat da schon einschlägige Erfahrungen machen dürfen. Medienrechtler Jan Hegemann über die geplante Reform des sog. fliegenden Gerichtsstands: Die Beschwerden über den Missbrauch von fixen Unterlassungserklärungen haben den Bundestag zu neuen Überlegungen gebracht. Hoffentlich fruchten die auch mal.

Buddenbrooks und kein Ende: Franz Lerchenmüller hat sich in Lübeck im Buddenbrook-Haus umgesehen, wo vielen Gästen schonend beigebracht werden muss: Die Buddenbrooks gab es nie. So weit sind wir schon.

Annotation: Vince Ebert Denken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie (Rowohlt).

Und die Belletristik-Jahresbestseller von 2008. Raten Sie, wer auf dem Thron sitzt? Richtig Charlottchen mit ihren Feuchtgebieten. Gefolgt – nicht – von Uwe Tellkamp (der hat es leider nur auf Platz 7 geschafft], sondern von Ken Follett. Sagt jedenfalls Media Control.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Gerald Martin hat eine große Márquez-Biographie geschrieben – noch gibt es sie nur auf Englisch bei Bloomsbury. Paul Ingendaay hat sie sich schon einmal angesehen und für gut befunden.

Joseph Hanimann rezensiert Reiner Schürmanns Erzählung Ursprünge (Diaphanes Verlag): Der „Überlebensbericht eines Unbedrohten“.

Andreas Platthaus über Stéphane Heuet und seine Version von Marcel Prousts Recherche. Auf den ersten (!) Band der deutschen Ausgabe warten wir nun schon elf Jahre.

Harald Hartung schreibt einen Nachruf auf Inger Christensen, und Til Huber porträtiert Taslima Nasrin.

Die Welt

„Wie das Buch im elektronischen Zeitalter überlebt und sich gegen das E-Book behaupten kann“ – das sagt uns heute im Aufmacher Friedenspreisträger Wolf Lepenies. So richtig neue Argumente hat er nicht, aber da wir ja den Untergang des gedruckten Buches nicht befürchten, müssen wir auch nicht überzeugt werden.

Dorothea von Törne erinnert an Inger Christensen.

Die Texte der Stoiker sind neu übersetzt – Rainer Nickel hat es bei Artemis & Winkler getan. Leni Höllerer rezensiert.

Süddeutsche Zeitung

Die SZ hat uns der Postbote heute unterschlagen.

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