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buch.de steigert Umsatz, aber senkt Gewinnprognose

Die buch.de internetstores AG hat in den ersten neun Monaten 2008 ihren Konzernumsatz um knapp 12 Prozent auf 48 Millionen Euro (2007: 43 Millionen Euro bzw. 12,4 Prozent Zuwachs gegenüber 2006) gesteigert, erwartet aber einen Gewinnrückgang.

Grund dafür ist die Insolvenz der TMI-Gruppe, dem Hauptmedienlieferanten von buch.de und das nicht vorhersagbaren Verbraucherverhaltens im Weihnachtsgeschäft. hatte der Vorstand zudem die Prognose für das Umsatzwachstum im Gesamtjahr 2008 von 12 bis 18 Prozent auf 8 bis 12 Prozent abgeschwächt.

Im dritten Quartal 2008 belief sich der Umsatz auf 17,6 Millionen Euro; die im Vergleich zu den Vorquartalen geringere Zuwachsrate von zwei Prozent ist zum einen dem außergewöhnlich umsatzstarken Vergleichsquartal 2007 geschuldet (17,2 Millionen Euro, entspricht einem Plus von 23 Prozent gegenüber 2006), zum anderen machte sich die nachlassende Konsumneigung der Verbraucher bemerkbar, wie das Unternehmen heute mitzteilt.

Deutlich überproportional zum Umsatz stieg im dritten Quartal das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 10,6 Prozent auf 489 Tausend Euro an (2007: 442 Tausend Euro). Das Vorsteuerergebnis (EBT) lag bei 345 Tausend Euro (2007: 334 Tausend Euro) und wuchs damit ebenfalls leicht überproportional.

Insbesondere die stabile Rohertragsmarge, die Senkung der Zahlungsausfallquote sowie
die Integration der im Vorjahr erworbenen Marken alphamusic.de und flexist.de trugen
zur Renditesteigerung im dritten Quartal bei [mehr…].

Trotz der „planmäßig positiven“ Ergebnisentwicklung im dritten Quartal senkte der Vorstand, wie bereits am 20. Oktober veröffentlicht, seine Jahresprognose (s.o.) für das Vorsteuerergebnis 2008 von ursprünglich 1,8 bis 2,2 Millionen Euro auf 1,2 bis 1,8 Millionen.

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