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Marburger Bürgermeister spendiert Autor Leonardo Padura Urlaub

Zu einer Überraschung kam es gestern Abend auf dem Marburger Krimifestival. Dort hat Leonardo Padura aus seinem neuen Roman „Der Nebel von gestern“ aus dem

Auf dem Foto von l.n.r.: Leonardo Padura, Übersetzer Hans-Joachim
Hartstein und Oberbürgermeister Egon Vaupel.

Unionsverlag gelesen, nachdem der kubanische Autor zuvor per Zeitung seine Liebe zu dem mittelhessischen Universitätsstädtchen verkündet hat.

In einem Zeitschriftenartikel hatte Padura darüber geschrieben, dass er als Schriftsteller niemals Urlaub habe. Wenn er aber einmal Urlaub machen würde, und nach Deutschland käme, dann würde er nach Marburg kommen.

„Ich nehme an, und das müssen Sie mir glauben, dass ich bestimmt in das kleine Marburg gehen würde, wo ich bereits Straßen, Plätze, Cafés und Codes kenne und vielleicht das Gefühl haben könnte, endlich einmal ein Schriftsteller auf Urlaub zu sein“, schrieb er. Die Organisatoren von Mediakontakt Laumer hatten für den Autor, der das dritte Mal in Marburg las, eine Überraschung vorbereitet.

Der Marburger Oberbürgermeister Egon Vaupel, der das Krimifestival von Beginn an begleitet hat, nahm an der Lesung teil und lud Padura und seine Frau Lucia im Namen der Universitätsstadt ein, ihren Urlaub in Marburg zu verbringen.

„Die Überraschung ist gelungen, Padura reagierte gerührt“, berichtet Ralf Laumer. Und weiter: „Padura bedankte sich sehr charmant. Es wird noch einmal eine offizielle schriftliche Einladung des Magistrats folgen – und dann hoffen wir, dass Padura und seine Frau die nächste Lesereise in Marburg verlängern.“

Mehr Info: www.krimifestival.de

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