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Michaela Vieser präsentierte „Heimatkunde für Fortgeschrittene“ im Berliner Museum der Unerhörten Dinge“

Roland Albrecht und Michaela Vieser im Gespräch

Das Museum der Unerhörten Dinge von Roland Albrecht war rappelvoll, als die Journalistin Michaela Vieser am Wochenende aus ihrem etwas anderen Deutschlandführer „Heimatkunde für Fortgeschrittene“ (Knaur) las.
Ihr Buch, für das sie mit ihrer Familie landauf, landab unterwegs war, zeigt, dass man nicht an exotische Orte reisen muss, um Entdeckungen zu machen, solche wie die Mumie des Ritters Kahlbutz in einer Brandenburger Dorfkirche, das bodenlose Loch im fränkischen Diebach, die Zwergenmanufaktur in Gräfenroda oder den Saurierpark in der Oberlausitz, der längst vor „Jurassic Parc“ entstand.

So kurios wie die vorgestellten Sehenswürdigkeiten war auch der Veranstaltungsort: das Museum der Unerhörten Dinge in Schöneberg (www.museumderunerhoertendinge.de). Die Besucher erfuhren bei einem Rundgang skurrile Geschichten zu den Exponaten, denen Roland Albrecht sein Museum gewidmet hat: dem Einschlag eines Gedankenblitzes, dem Stein vom Strand in Ahlbeck, der Thomas Mann inspirierte, dem Fell eines Bonsai-Hirsches oder dem Schreibmaschinenteilchen, das Walter Benjamin plötzlich fehlte. Übrigens müssen alle, die das Museum besuchen wollen, nicht einmal weit reisen, denn das „Museum der Unerhörten Dinge“ gibt es auch zwischen Buchdeckel geklemmt (Wagenbach SALTO).

ML

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