Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein Buch suchen.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
„Noch mehr Kinder, irgendwo“: Günter Grass hat sein Leben weiter geschrieben:Volker Weidermann stellt Die Box (Steidl)vor, in dem „die Kinder sprechen und der Dichter den Pascha spielt“ und lobt „eine „runde Geschichte, so rund wie lange nicht mehr“
„Schuld ohne Sühne“ überschreibt Peter Körte seinen großen Beitrag über Pete Dexters Südstatatenroman Paris Trout (Liebeskind), den es „endlich auf Deutsch gibt“: ein Sittenbild aus dem Georgia der frühen fünfziger Jahre . Sein Fazit klingt unterkühlter

strahlenden Helden“
als er es meint: „Das kann kein schlechtest Buch sein“
Und Tilman Spreckelsen hat nur zwei Einwände gegen den „fabelhaften Roman“ Der kleine Bruder, mit dem Sven Regener seine Trilogie um Frank Lehmann (Eichborn Berlin) abschließt.
Unter „Kleine Meinungen“ ärgert Volker Weidermann über das Suhrkamp Bändchen mit „dem Besten vom Meister“ H.P.Lovecraft (schon das Vorwort sei „echter Horror im schlechtesten Sinne des Wortes“) und über Julian Green s Erinnerungen (Hanser): Sein Fazit verspricht Hoffnung: „Man muss auch mit schlechten Büchern leben, aber für mehr schlechte Bücher ist kein Platz. Und über die guten: nächste Woche“
Welt am Sonntag
Auch Matthias Wulff kann sich unter „Neue Geschichten vom strahlenden Helden dem Soog von „Der kleine Bruder nicht entziehen, mit dem Sven Regener seine Trilogie um Frank Lehmann (Eichborn Berlin) abschließt: „Die Stärke der Hauptfigur liegt in ihrer Wahrhaftigkeit“..
Die Kontroverse scheint schon wieder loszugehen: Eckhard Fuhr teilt Weidermanns Meinung (s.o.) über Günter Grass Die Box} (Steidl) nicht: „Man muss mit dem Werk von Grass vertraut sein, wenn die Lektüre ertragreich sein soll…. Es bleibt ein bitter Nachgeschmack“.
„Schönes linkes Leben“ verspricht ein Interview von Ulf Poschardt: Er hat den „Vielschreiber“ getroffen – („kaum ein linker Intellektueller provoziert wie Dietmar Dath“, dessen neuer Roman Die Abschaffung der Arten Mitte September bei Suhrkamp kommt.
Im Kunstmarkt wird groß vorgestellt unter „Wenn sich Gesichter auflösen“ der Prestel-Band über Chuck Close Work, im Immobilienteil gibt es eine ganze Prachtseite über den „Prachtband“ Paris Interiors von Angelika Taschen (Taschen) und bei „Wissen“ auch eine ganze (!) Seite mit großartigen Bildern über den „Mikrokosmos der Krabbler“, die auf dem Gerstenberg Großband Insekten beruht .
Ach ja, es gibt noch in der Rubrik „Stil“ eine IN & OUT -Liste: „In“ ist „Marmelade Kochen“ mit Rezepten von Sophies Marmeladen auch bei Gerstenberg