
„Wir haben aus dem BAG-Debakel für die Zukunft vieles lernen müssen. Der Schritt, die BAG in professionelle Hände zu geben, war ein Schritt in die richtige Richtung“, erklärte Gottfried Honnefelder heute zum Tagesordnungspunkt BAG auf der Hauptversammlung des Börsenvereins.
Abgestimmt wurde über die Frage, ob Regressansprüche gegen den ehrenamtlich tätig gewesenen Aufsichtsrat der BAG geltend gemacht werden sollen. Honnefelder appellierte erneut: „Wir sollten den vielen Ehrenamtlichen, die im Verband tätig sind, nicht dieses Signal geben. Eine Verfolgung von Regressansprüchen würde in hohem Maße abschreckend wirken und das Klima im Verband gefährden.“

Beschlossen wurde über folgenden Antrag:
„Die Mitgliederversammlung weist den Vorstand des BV an, eine Gesellschafterversammlung der BBG Holding GmbH herbeizuführen und dort die Stimmen des BV für einen Beschluss abzugeben, durch den die GF der BBG angewiesen werden über eine entsprechende Anweisung an die GF der MV hinzuwirken dass eine Gesellschafterversammlung der BAG durchgeführt und dort die Entlastung der jeweiligen Mitglieder des Aufsichtsrates der BAG für die Geschäftsjahre 1999 bis 2007 nach Feststellung der jeweiligen Jahresabschlüsse beschlossen wird.“
Es gab keine Wortmeldungen zum Antrag. Er wurde angenommen, es gab drei Nein-Stimmen und 90 Enthaltungen. Vertreten sind 204 stimmberechtigte Mitglieder.