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Elmar Faber distanziert sich von Lunkewitz: „Kann einem Kollegen nicht die Stange halten“

Nun hat sich auch Alt-Verleger Elmar Faber zum Aufbau-Krimi zu Wort gemeldet. In einem langen Artikel im Neuen Deutschland

Elmar Faber

beschreibt er seine Sicht der Dinge und distanziert sich von seinem ehemaligen Geldgeber und heutigen Gesellschafter Bernd F. Lunkewitz.

„Man ist entsetzt, wie weit die Sitten schon verdorben sind, und deshalb ist es sicher nicht ungewöhnlich, dass ich als praktizierender Verleger und als ehemaliger Chef des Berliner Aufbau-Verlages einem Kollegen in diesem eigenartigen Verwirrspiel nicht die Stange halte. Zu viel wird mit diesen verrückten Eskapaden von den noblen Konfessionen unseres Berufsstandes aufs Spiel gesetzt, als dass man schweigend zusehen könnte“, schreibt er am Ende.

Von 1982 bis 1992 war Faber Verleger beim Aufbau Verlag. Er hat den Aufbau-Krimi hautnah miterlebt. Er selbst hatte versucht den Verlag im Management-Buy-Out unterstützt durch die Unternehmensberater Dr. Wechsler und Dr. Eberhard Kossack zu übernehmen.

Kurz nachdem Lunkewitz den Verlag gekauft hatte und vor der Übergabe hatte die Treuhand noch versucht, Faber fristlos zu kündigen, angeblich weil sich Faber geweigert hatte, „zur Vervollständigung der Personalakte“ eine Erklärung zu unterzeichnen, dass er nicht für die Stasi gearbeitet habe. Lunkewitz hat Faber danach wieder eingestellt.

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