Auf Anfrage von buchmarkt.de hat jetzt das Bundesministerium der Finanzen auf die Vorwürfe von Bernd F. Lunkewitz im Interview [mehr…] reagiert.
In einem Schreiben heißt es, es verstehe sich, dass „das Ministerium nicht auf die unqualifizierten Anschuldigungen von Herrn Lunkewitz eingehen“ wolle.
Laut Pressesprecher Dr. Stefan Olbermann halte das Ministerium an der bisherigen Position fest und er schreibt:
„Neben dem von Herrn Lunkewitz ins Feld geführten Beschluss des BGH vom 3. März 2008 gibt es ebenso eine Vielzahl von Urteilen, die gerade die Rechtsauffassung der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS) bestätigen. Wie immer in solchen Fällen, ist es Aufgabe der Juristen, die aufgeworfenen Fragen zu klären. Das tun sie auch. Der Austausch juristischer Argumente erfolgt nicht in der Öffentlichkeit. Persönliche Verschwörungstheorien sind dabei nicht förderlich.
Was jetzt die Medien bewegt, ist das Schicksal eines renommierten Verlages. Weder BMF, noch die BvS, sondern niemand anderes als Herr Lunkewitz selbst hat es in der Hand, für die Fortführung der über Jahrzehnte erfolgreichen Verlagsgeschichte zu sorgen.
Sowohl die Bernd Lunkewitz Beteiligungsgesellschaft mbH als auch die Aufbau Verlagsgruppe stehen in alleinigem Eigentum von Herrn Lunkewitz. Herr Lunkewitz hat in den letzten Tagen wiederholt darauf hingewiesen, dass er auch der alleinige Inhaber der Verlagsrechte ist. Offenbar stellt er jedoch sein taktisches Kalkül über die Interessen der Mitarbeiter des Verlages.
Das macht im Übrigen auch der Geschäftsführer des Verlages, Herr René Strien in seinem offenen Brief an Herrn Lunkewitz deutlich. ‚Es geht eben nicht um eine Privatsache, …ein privates Spekulationsobjekt, sondern um ein … einmaliges Gebilde, mit dem man nicht spielen darf,…'“







