William Trevor, der in vier Wochen seinen 80. Geburtstag feiert (*24. Mai 1928), erhält den Bob Hughes Lifetime Award. Trevor – auch „melancholischer Altmeister der irischen Literatur“ oder „Irlands Tschechov“ genannt – wird für sein umfangreiches Lebenswerk geehrt, das rund 20 Romane und zahlreiche Kurzgeschichten umfasst.
Seine Kindheit verbrachte er im ländlichen Irland und besuchte das Trinity College in Dublin. Für sein Werk erhielt er viele literarische Preise; zuletzt 1999 – ebenfalls für sein Gesamtwerk – den David Cohen British Literature Prize.
Sein letzter Roman „Die Geschichte der Lucy Gault“ war für den Booker Prize nominiert. Der Erzählungsband „Seitensprung“ war 2004 unter den „100 Notable Books of the Year“ der New York Times. Für „Tod des Professors“ erhielt Trevor den Irish Times Literature Prize und als einziger Autor erhielt er gleich zweimal den „Whitbread Award“ (1976 und 1983). Trevor ist Mitglied der Irish Academy of Letters und Commander of the British Empire. Seit mehr als 40 Jahren lebt er in England in der Grafschaft Devon.
Im Hoffmann und Campe Verlag erschienen zuletzt im vergangenen Herbst die Erzählungen „The Hill Bachelors“ unter dem Titel „Tod eines Professors“ und in diesem Frühjahr in einer Auswahl von Hanns Zischler vier Kurzgeschichten: „Geborgtes Glück. Die schönsten Erzählungen“.







