Die Ostthüringer Zeitung verabschiedet heute in einem langen Bericht die Hermsdorfer Buchhändlerin Ingrid Hofmann in den Ruhestand. Nach über drei Jahrzehnten, zu DDR-Zeiten als Angestellte des Volksbuchhandels und seit 1990 als Selbstständige zusammen mit ihrem Ehemann Manfred, habe sie den Buchladen in der Eisenberger Straße zu einer Institution gemacht, schriebt das Blatt.
„Als Vertretung stand sie 1972 erstmals hinter dem Ladentisch, seit 1975 leitete sie das Geschäft. Mittlerweile kommen schon wieder Kinder und sogar Kindeskinder derer hierher, denen sie einst alljährlich die Schulbücher verkauft hat“, heißt es weiter.
Neuer Inhaber wird Sebastian Herold, gelernter Buchhändler „mit einigen Jahren Praxiserfahrung bei einer deutschlandweit agierenden Buchhandelskette“. Er nimmt Denny Krahmer mit in die Selbstständigkeit. Betont wird, dass der bisherige Informatik-Assistent die nötigen Computerkenntnisse und aus früherer Tätigkeit auch Erfahrungen als Sozialpädagoge einbringt.
Denn der Laden lebt vor allem von persönlichen Gesprächen. Alles, was die Hermsdorfer bewegte, wurde hier diskutiert, werden jetzt beim Abschied Erinnerungen wach.