Der Online-Händler buecher.de (ein Gemeinschaftsunternehmen von Axel Springer , die Holtzbrinck Networks und der Verlagsgruppe Weltbild hat Anfang März rund 1.300 Nutzer nach ihrem Interesse an klassischer deutscher Literatur befragt.
Das Ergebnis: 50 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass sie die Werke gelegentlich noch lesen. Weitere sieben Prozent blättern in ihrer Freizeit sogar häufig in Klassikern. Besonders beliebt sind dabei Romane und Erzählungen. Nach Angaben der Befragten werden sie deutlich häufiger gelesen als die Dramen oder Gedichte vergangener Epochen.
43 Prozent der Leser schenken Klassikern heute keine Beachtung mehr. Sie erklärten, lieber aktuelle Titel zur Hand zu nehmen (68 Prozent) oder meinten, klassische Texte schon während der Schulzeit zur Genüge gelesen zu haben (32 Prozent).
Dass Goethe und Schiller auch heute noch in den Schulunterricht gehören, darin ist sich der Großteil aller Befragten einig: 88 Prozent teilen die Auffassung, Lektüre und Interpretation klassischer Werke müssten „unbedingt“ auf die Stundenpläne. Für überholt halten diesen Unterrichtsstoff lediglich 12 Prozent der Teilnehmer.
An der buecher.de GmbH & Co. KG sind die Axel Springer AG, die Holtzbrinck Networks GmbH und die Verlagsgruppe Weltbild GmbH beteiligt. Sitz des Unternehmens ist Augsburg.