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Pattloch feierte 60. Geburtstag

Der Münchner Pattloch Verlag feierte am Dienstag mit Vertretern der Gesellschaft katholischer Publizisten seinen 60. Geburtstag.

Pattloch-Herausgeber Bernhard Meuser ließ aus diesem Anlass seine Gäste aus den Medien einen Blick hinter die Kulissen werfen. Er sprach zu dem Thema, wie sich der religiöse Buchmarkt heute darstellt, was sich überhaupt noch verlegen lässt oder welche Themen womöglich sogar gesucht werden. Sein Fazit: Das Büchermachen ist gerade in diesem Marktsegment spannender denn je.

Blick hinter die Kulissen: Bernhard Meuser mit seinen Geburtstagsgästen

Doch auch in der Vergangenheit musste Pattloch immer wieder seine Fähigkeit unter Beweis stellen, sich in einem ständig verändernden Umfeld als religiös orientierter Verlag am Markt zu behaupten: Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte der Aschaffenburger Buchhändler Paul Pattloch als Gegner des NS-Regimes von den Amerikanern eine der ersten Verlagslizenzen erhalten.

Der Paul-Pattloch-Verlag gibt Ende der 40er Jahre nicht nur den „Katholischen Digest“ heraus, er gibt auch den Auftrag für eine eigene Bibel-Übersetzung. In den 50er Jahren macht er mit seiner 140 Bände umfassenden Enzyklopädie „Der Christ in der Welt“ von sich reden.

1987 übernimmt der Augsburger Weltbild Verlag Pattloch als ersten Imprint-Verlag, 1999 wird er in das Joint-Venture-Unternehmen Droemer Weltbild integriert, das bald darauf in die Verlagsgruppe Droemer Knaur umbenannt wird.

Heute produziert der Pattloch Verlag in der Verlagsgruppe Droemer Knaur Geschenkbücher, Kinderbücher und Sachbücher.

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