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Aufbau muss Abmahnung von Gregor Gysi akzeptieren

Gregor Gysi hat eine anwaltlichen Abmahnung gegen eine Passage in dem „Jahrbuch für historische Kommunismusforschung“ des Aufbau Verlages veranlasst. Demnach sieht sich der Verlag nun gezwungen, eine Unterlassungserklärung abzugeben.

Der Verlag darf nun künftig nicht mehr die Verbreitung der Aussage Wolfgang Berghofers veröffentlichen, Gysi habe am 3. Dezember 1989 auf Einladung von Modrow an einer Besprechung mit Modrow, Wolf, Pohl und Berghofer teilgenommen. Bei dieser Sitzung hat Modrow nach Aussage Berghofers zur Rettung der Partei als „Schuldige für die Misere der DDR“ das MfS und Schalck-Golodkowski dargestellt. Derzeit gibt es außer Berghofers Aussage, dass ein solches Treffen mit diesen Teilnehmern zu dem Thema stattgefunden habe, keine weiteren Beweise für Gysis Anwesenheit bei diesem Treffen.

Zwar hält sich aufbau jetzt daran, aber diese Erklärung stelle „jedoch keine Anerkenntnis einer Rechtspflicht dar oder präjudiziert die Sach- oder Rechtslage“, so der Berliner Verlag.

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