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Suhrkamp klagt gegen Medienholding Wintherthur

Suhrkamp-Chefin Ulla Unseld-Berkéwicz strengt eine Klage gegen die Medienholding Winterthur AG an, die 29 Prozent der Anteile an der Verlagsgruppe hält. Dies meldet Focus online. Nach Angaben von Suhrkamp-Anwalt Heinrich Lübbert sei das Ziel des Verfahrens, die AG aus der Gesellschaft auszuschließen.

Die Argumentation der Anklage: Zum einen hätte die Transaktion nach deutschem Recht durch die Mitgesellschafter genehmigt werden müssen, obwohl sie in der Schweiz stattgefunden hat, weil sie die Gesellschafterstruktur bei Suhrkamp mittelbar betreffe. Der Verkauf der AG-Anteile stelle eine Umgehung der Zustimmungserfordernisse dar. Des weiteren hätten sich die neuen Aktionäre Hans Barlach und Claus Grossner gesellschaftsschädigend verhalten, wobei Lübbert sich auf diverse Interviews bezieht.

Bereits in einer Erklärung vom 15. November 2006 [mehr…] hatte Suhrkamp mitgeteilt: „Der Verlag stellt fest, daß ein Gesellschafterwechsel, sei es unmittelbar oder mittelbar, nicht ohne Zustimmung der Familienstiftung erfolgen kann oder wird. Der Versuch, statt der Anteile in der AG diese selbst zu veräußern, ist ein durchsichtiger Umgehungstatbestand, der die gesamte Transaktion unwirksam macht.“

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