Sein Schlussatz lässt deutlich werden, was von Veranstaltung zu halten war: „Das hätte einen Satire-Preis verdient“, schreibt Manfred Quiring heute in der WELT über eine gruselige Preisverleihung des russischen Geheimdienstes. Der FSB prämierte Werke aus Literatur und Journalismus und offensichtlich durchaus üppig.
Allerdings: „Vladimir Sorokin, Victor Pelewin und andere kritische Literaten – nun schon fast wieder in der Ecke der Dissidenten – waren gar nicht erst geladen“, so Quiring.
Dass sich de FSB dabei selbst entlarvte verrät folgendes Zitat: „Ein Adlatus ergänzte, dies sei ein weiterer Schritt zur Umsetzung einer Politik der `vernünftigen Offenheit´, der `Entwicklung und Festigung der Verbindungen zur Zivilgesellschaft´“.