Das Buch erschien erstmals vor über 20 Jahren und hat seither mehrere Neuauflagen

erlebt. Für die druckfrische aktualisierte Ausgabe im Aufbau Taschenbuchverlag ließ Herausgeber Wilhelm von Sternburg einige Kanzlerporträts aktualisieren und die Essays über Bismarck, Friedrich Ebert, Gerhard Schröder und Angela Merkel neu schreiben. Heute stellte er „Die deutschen Kanzler“ im Kaminzimmer des Aufbau Verlags der Berliner Presse vor. „Anhand von 30 Kanzlern wird die neuere deutsche Geschichte beschrieben“, so Herausgeber von Sternburg über das Buch, das er vor allem jungen Lesern empfiehlt.
Auf dem Podium saßen neben Egon Bahr auch einige der Autoren, darunter Jürgen Leinemann, der Helmut Kohl porträtierte, und Richard Meng, Berliner Korrespondent der Frankfurter Rundschau. Nein, so Meng, er müsse seinen Text über Gerhard Schröder nicht neu schreiben, nachdem er in der heutigen Ausgabe des Spiegel den Vorabdruck aus dessen Memoiren [mehr…] gelesen habe. Die wohl schwierigste Aufgabe unter den Autoren hatte Norbert Seitz. Er schrieb nur kurze Zeit nach ihrer Amtsübernahme über die Kanzlerin.