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Befahl Castro den Mord an John F. Kennedy? Pendo präsentierte „Rendezvous mit dem Tod“ in Berlin

Den Anstoß zu seinen Recherchen über den Mord an John F. Kennedy gab im Jahr 2000

(v.l.): James P. Hosty und Wilfried Huismann

eine Begegnung mit James P. Hosty, dem Special-Agent des FBI, der damals den Attentäter Lee Harvey Oswald verhörte, so der Autor und Dokumentarfilmer Wilfried Huismann gestern bei einem Pressegespräch im Kulturkaufhaus Dussmann. Der Aufsehen erregende Dokumentarfilm „Rendezvous mit dem Tod. Warum John F. Kennedy sterben musste“ wurde Anfang des Jahres in der ARD ausgestrahlt, nun ist das gleichnamige Buch im Pendo Verlag erschienen. Das Buch enthält zusätzliche Zeugenaussagen und Dokumente, die die These untermauern, dass Oswald im Auftrag Kubas gehandelt hat. Dank Verleger Christian Strasser sei es nicht schwer gewesen, einen Verlag zu finden, so Huismann.

Zur Buchpremiere war auch der 82-jährige James P. Hosty nach Berlin gekommen. Oswald sei nach der Tat sehr kühl gewesen, erinnerte er sich. Erst als er ihn gefragt habe, was er zwei Monate vor dem Attentat in Mexiko gemacht habe, habe Oswald nervös reagiert. Da habe er gewusst, dass die Spur nach Mexiko führt. Zwei Jahre nach seiner Begegnung mit Hosty hat sich Huismann in Mexiko und Kuba auf Spurensuche begeben. Als Deutscher, der zudem die Landessprache beherrscht, sei es ihm leichter gefallen an Informationen zu kommen als Nordamerikanern. Stück für Stück setzte er dann die Puzzle-Teile zusammen. „Was meine Recherchen angeht, habe ich nichts zu verbergen“, sagte Huismann und versprach auch skeptischen Lesern so manche Entdeckung.

Die DVD der ARD-Dokumentation ist ab morgen ebenfalls im Handel www.ard-video.de.

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