Die Europäische Digitale Bibliothek wächst weiter und wird bis Ende 2007 alle Nationalbibliotheken der EU- und EFTA-Staaten als Vollmitglieder aufgenommen haben.
Im Zuge des neuen Projekts der Europäischen Union „European Digital Library“, das am 1. September 2006 mit einer Laufzeit von 18 Monaten begonnen hat, werden die noch fehlenden Nationalbibliotheken in den Webservice „The European Library“ der Konferenz der europäischen Nationalbibliothekare eingebunden. Die Mitwirkung der Nationalbibliotheken von Belgien, Griechenland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden und Spanien erweitert das online verfügbare Angebot um bibliografische Daten von rund 100 neuen Sammlungen und gewährt Zugriff auf bereits digitalisierte Bestände.
Das Projekt European Digital Library (EDL) befasst sich darüber hinaus mit Fragen der Multilingualität und unternimmt erste Schritte zur Einrichtung eines europäischen Regelwerks für Metadaten. Außerdem werden die Digitalisierungsaktivitäten in den europäischen Ländern untersucht. Das EDL-Projekt wird gemeinschaftlich von der Deutschen Nationalbibliothek als Sitz der Vorsitzenden der Konferenz der Europäischen Nationalbibliothekare (CENL) und Eremo srl, Italien, geleitet. Es wird im Rahmen des eContentPlus-Programms der Europäischen Kommission zu 50 % gefördert.
Die Europäische Kommission verabschiedete am 24. August 2006 die „Empfehlung zur Digitalisierung und Online-Zugänglichkeit kulturellen Materials und dessen Bewahrung“. In diesem Dokument empfiehlt die Europäische Kommission die Einrichtung von Kompetenzzentren für Digitalisierung in den Mitgliedsstaaten der EU sowie die Erarbeitung von nationalen Strategien zur Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit digitaler Objekte. Die Mitgliedsstaaten sind außerdem gehalten, den Aufbau einer europäischen digitalen Bibliothek durch einen gemeinsamen multilingualen Zugang zu Europas digitalem Kulturerbe zu fördern.
Wie schon in vorangegangenen Mitteilungen nennt die Europäische Kommission auch in diesen Empfehlungen das Onlineangebot „The European Library“ der Konferenz der Europäischen Nationalbibliothekare als organisatorischen Ausgangspunkt für den Aufbau einer European Digital Library.
Europäische Digitale Bibliothek auf Wachstumskurs
Die Europäische Digitale Bibliothek wächst weiter und wird bis Ende 2007 alle Nationalbibliotheken der EU- und EFTA-Staaten als Vollmitglieder aufgenommen haben.
Im Zuge des neuen Projekts der Europäischen Union „European Digital Library“, das am 1. September 2006 mit einer Laufzeit von 18 Monaten begonnen hat, werden die noch fehlenden Nationalbibliotheken in den Webservice „The European Library“ der Konferenz der europäischen Nationalbibliothekare eingebunden. Die Mitwirkung der Nationalbibliotheken von Belgien, Griechenland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden und Spanien erweitert das online verfügbare Angebot um bibliografische Daten von rund 100 neuen Sammlungen und gewährt Zugriff auf bereits digitalisierte Bestände.
Das Projekt European Digital Library (EDL) befasst sich darüber hinaus mit Fragen der Multilingualität und unternimmt erste Schritte zur Einrichtung eines europäischen Regelwerks für Metadaten. Außerdem werden die Digitalisierungsaktivitäten in den europäischen Ländern untersucht. Das EDL-Projekt wird gemeinschaftlich von der Deutschen Nationalbibliothek als Sitz der Vorsitzenden der Konferenz der Europäischen Nationalbibliothekare (CENL) und Eremo srl, Italien, geleitet. Es wird im Rahmen des eContentPlus-Programms der Europäischen Kommission zu 50 % gefördert.
Die Europäische Kommission verabschiedete am 24. August 2006 die „Empfehlung zur Digitalisierung und Online-Zugänglichkeit kulturellen Materials und dessen Bewahrung“. In diesem Dokument empfiehlt die Europäische Kommission die Einrichtung von Kompetenzzentren für Digitalisierung in den Mitgliedsstaaten der EU sowie die Erarbeitung von nationalen Strategien zur Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit digitaler Objekte. Die Mitgliedsstaaten sind außerdem gehalten, den Aufbau einer europäischen digitalen Bibliothek durch einen gemeinsamen multilingualen Zugang zu Europas digitalem Kulturerbe zu fördern.
Wie schon in vorangegangenen Mitteilungen nennt die Europäische Kommission auch in diesen Empfehlungen das Onlineangebot „The European Library“ der Konferenz der Europäischen Nationalbibliothekare als organisatorischen Ausgangspunkt für den Aufbau einer European Digital Library.
Das European Digital Library-Projekt wird von der Europäischen Kommission im eContentPlus-Programm im Bereich kultureller und wissenschaftlicher Content gefördert. Das Projekt begann am 1. September 2006 und hat eine Laufzeit von 18 Monaten. Weitere Informationen werden über die Homepage des EDL-Projekts ab Ende September 2006 zur Verfügung stehen.
The European Library ist ein Zugangsportal zu den digitalen Sammlungen und bibliografischen Beschreibungen der Bestände von derzeit 19 europäischen Nationalbibliotheken. The European Library ist ein Webservice der Konferenz der Europäischen Nationalbibliothekare (CENL) und es ist geplant, innerhalb der nächsten fünf Jahre Zugang zu den digitalen Sammlungen und bibliografischen Beschreibungen der Bestände aller 45 CENL-Mitgliedsbibliotheken zu schaffen.
Links:
http://europa.eu.int/information_society/activities/econtentplus/index_en.htm
European Digital Library-Projekt (ab Ende September): www.edlproject.eu
The European Library www.theeuropeanlibrary.org