Auch Japaner essen nicht jeden Tag Sushi, ein Gesandter der japanischen Botschaft in Berlin brachte es auf den Punkt. Wie vielseitig die landestypische Küche sein kann, weiß wohl kaum jemand besser als Harumi Kurihara. Japans berühmteste Köchin, die in ihrer Heimat eigene Kochsendungen hat, erobert mit ihren Kochkünsten nun auch die westliche Welt.

In der japanischen Botschaft in Berlin stellte sie Harumis japanische Küche vor. Das mit dem Gourmand World Cookbook Award 2004 ausgezeichnete Buch wurde inzwischen in sechs Sprachen übersetzt und ist nun auf Deutsch bei Dorling Kindersley erschienen.
In der gastfreundlichen Botschaft konnte jeder selbst ausprobieren wie einfach es sein kann, japanisches Essen zuzubereiten. Auch Dorling-Kindersley Programmleiterin Monika Schlitzer griff zu Nori-Blättern, Reis und Krebsfleisch und rollte Inside-Out-Sushi.

Und wer nun Sorge hat, die Zutaten für japanisches Essen seien hierzulande schwer zu beschaffen, kann beruhigt sein. Gemüse und Gewürze für die 70 Rezepte findet man im Supermarkt oder im Asienladen, aber Harumi schlägt auch heimische Produkte als Alternative vor: „Sie haben keine Shiso-Blätter im Kühlschrank? Dann nehmen sie Basilikum und Minze. Das schmeckt sehr ähnlich.“