Home > Archiv > HVB mit Umfrage zum Welttag des Buches: Österreicher lieben Versager, Deutsche Bösewichte

HVB mit Umfrage zum Welttag des Buches: Österreicher lieben Versager, Deutsche Bösewichte

Anlässlich des Welttags des Buches am 23. April fragt der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels nach Lektürevorlieben.

Mitmachen können alle Internet-User auf http://www.welttagbuch.at. Das Zwischenergebnis zwei Tage vor dem Welttag: Die Nicht-Leser sind in der Minderheit, und Kommissare sind die beliebtesten Romanfiguren. Das Voting läuft noch bis 23. April, 23:59 Uhr.

Welchen Romanfiguren vertrauen Sie sich besonders gerne an? Wie viele Bücher lesen Sie im Monat? Wie oft gehen Sie pro Monat in eine Buchhandlung? Wie viel Geld geben Sie pro Monat für Bücher aus? Das will der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels von den Besuchern der Website wissen. Das Zwischenergebnis:

Die beliebtesten Romanfiguren österreichischer und deutscher Leser sind Kommissare (Ö: 39,3%, D: 57,1%), gefolgt von Draufgängern (Ö: 20,7%, D: 15,7%) und Liebhaberinnen (Ö: 18,6%, D: 10%). Bei den Versagern und den Bösewichten scheiden sich allerdings die Geister: Die Österreicher ziehen die Versager (12,1%) den Bösewichten (7,1%) vor, bei den Deutschen ist es umgekehrt (Versager: 5,7%, Bösewichte: 9,3%).

Der Großteil der österreichischen und deutschen Umfrageteilnehmer bewältigt pro Monat zwischen 1 und 3 Bücher (Ö: 64,3%, D: 69,3%). Rund ein Drittel (32,1%) der österreichischen und ein Viertel (25%) der deutschen Leser stellen mehr als 3 Titel pro Monat nach der Lektüre ins Regal. Im Vergleich dazu sind die Nichtleser eindeutig in der Minderzahl: Von den österreichischen Teilnehmern sind lediglich 1,4% eingeschworene Nichtleser, bei den deutschen liegt der Wert bei 3,6%.

Ein ähnliches Verhältnis ergibt sich bei der Besuchsfrequenz von Buchhandlungen: Die meisten Teilnehmer gehen 1 bis 2mal im Monat in eine Buchhandlung (Ö: 48,6%, D: 63,6%), ein geringerer Anteil 3 bis 4mal (Ö: 30,7%, D: 27,9). Der Anteil jener, die sich nie in eine Buchhandlung verirren, ist zwar nicht so gering wie jener der Nichtleser, ist aber immer noch deutlich abgeschlagen (Ö: 5%, D: 6,4%).

Bei den Ausgaben für Bücher pro Monat lassen sich keine signifikante Tendenzen ausmachen. Die Gruppe jener, die 10-20 Euro pro Monat für Bücher ausgeben (Ö: 35,7%, D: 40,7), ist etwa gleich groß wie jene, die 20-30 Euro berappen (Ö: 35,7%, D: 35,7%). Etwas weniger Umfrageteilnehmer (Ö: 27,1%, D: 24,9%) geben mehr als 30 Euro aus.

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeige

Was bleibt von Romance?

Ein feministisches Plädoyer für das unterschätzteste Genre der Welt. Und eine Antwort. Von Sarah Lippasson, Mitgründerin der Veranstaltungsagentur Buchevents. „Es ist schon wieder passiert“, schreibt meine Kollegin Caro mir Ende

weiterlesen