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Dilemma Erstverkaufstag: Wird er bei SAKRILEG durchgehalten? / Erste Panne bei REWE

Sehnsüchtig wartet die Buchbranche auf den 8. April: Das ist der Erstverkaufstag für die Taschenbuch-Ausgabe von Dan Brown SAKRILEG – der Tag, an dem in London das Urteil gesprochen wird. Der Buchhandel hofft, dass dieser Titel wieder Kunden in die Läden bringt, die in den letzten Woche eher zögerlich kamen.

Doch wie bei Harry Potter ist auch hier der Buchhandel nicht mehr der alleinige „Verteiler“: Auch in anderen Branchen versucht man, an diesem sicheren Umsatz teilzuhaben. Und die Gefahr damit groß, dass diese Märkte vorpreschen. So mailt uns etwa gestern abend Angelika Jüttner (Rather Büchestube) aus Köln: „Wie wir soeben von Kunden erfahren haben, wurde der örtliche Rewe-Markt bereits mit der Taschenbuch-Ausgabe von Dan Browns „Sakrileg“ beliefert. Das Display steht gut sichtbar im Kassenbereich. Uns wurde aber zugesichert, die Bücher bis zum Erstverkaufstag wieder wegzuräumen, die Brisanz war ihm gar nicht bewusst.“

Gibt es noch ähnliche Fälle? Bei Lübbe ist man sich der Problematik durchaus bewusst; Geschäftsführer Kalrlheinz Jungbeck in dieser heißen Phase auch am Wochenende präsent: „Alle [Lübbe-Partner) haben sich per Unterschrift auf Einhaltung dieses Termins verpflichtet. Und ich habe mich vor Ort schon überzeugt: In diesem Fall scheint es sich um die individuelle Fehlleistung eines Marktleiters zu handeln. Wir versuchen natürlich, alles im Griff zu halten. Aber bei der Menge können Einzelfälle passieren. Schön deshalb, wenn wir es so schnell wie bei hier in Köln erfahren.“

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